Traditionelles Kirschblütenfest der Bürger-Initiative Teltow e.V. und Umwelt-Initiative "Teltower Platte" (02.05.2012)

- 01. Kirschblütenfest 2002
- 02. Kirschblütenfest 2003
- 03. Kirschblütenfest 2004
-
04. Kirschblütenfest 2005
- 05. Kirschblütenfest 2006
- 06. Kirschblütenfest 2007
- 07. Kirschblütenfest 2008
- 08. Kirschblütenfest 2009
- 09. Kirschblütenfest 2010
- 10. Kirschblütenfest 2011
- 11. Kirschblütenfest 2012
- 12. Kirschblütenfest 2013
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1. Kirschblütenfest 2002                                                                                     
Rund 1.400 Kirschbäume und -sträucher von insgesamt 8.249 säumen den ehemaligen Grenzstreifen zwischen Berlin-Lichterfelde und Teltow bzw. Osdorf/Heinersdorf.

Am 5. Mai 2002 bildeten die leuchtend rosa strahlenden Blüten die Kulisse für das 1. Japanische Kirschblütenfest, das auf Initiative der Lichtenrader Umweltinitiative "Teltower Platte" (UI) unter Mitwirkung der B.I.T. und der Stadtverwaltung Teltow zelebriert wurde. In diesem Rahmen wurde ein großer Gedenkstein mit einer Bronzetafel enthüllt, der an die Spende der Kirschbäume durch das japanische Volk anlässlich des Falls der Berliner Mauer im Jahre 1989 erinnert. Diese Aktion hatte seinerzeit die TV Asahi Group initiiert, durch die für die Pflanzung der Kirschbäume spontan ca. 1 Mio EUR zusammenkamen. Der extra angereiste Vizepräsident der Asahi TV, Herr Ozawa, sowie Angehörige der japanischen Botschaft wohnten der Enthüllung bei und konnten sich vom guten Zustand der wohl längsten Kirschbaum-Allee in Berlin-Brandenburg überzeugen.

2. Kirschblütenfest 2003
Mit dem
2. Kirschblütenfest am 04. Mai 2003, das wiederum in Sigridshorst, Höhe Hagenstraße, am Schnittpunkt der Kreisgrenzen von Teltow-Fläming ("Japan-Eck"),  Potsdam-Mittelmark und Berlin um 14.30 Uhr begann, wurde die Veranstaltung von 2002 mit großem Erfolg fortgesetzt. Damit war der Grundstein für eine Tradition gelegt, die einen kleinen Beitrag zur deutsch-japanischen Völkerverständigung im Teltow Park, einem der acht Regionalparks rund um Berlin, leisten soll (weitere Einzelheiten). Mehr zur Regionalpark-Idee erfahren Sie hier .

3. Kirschblütenfest 2004
Auch im Jahre 2004 wurde die Tradition von den Bürgern der näheren und ferneren Umgebung an gleicher Stelle fortgesetzt. Obwohl es der Wettergott nicht gerade gut mit den ca. 250 Besuchern und Aktiven meinte, wurde das
3. Japanische Kirschblütenfest am Sonntag, dem 02. Mai 2004, um 14.15 Uhr an bekannter Stelle durch den Teltower Bürgermeister Thomas Schmidt und die Gastgeber eröffnet. Bei angebotenem Tee, Kaffee, Kuchen, Obstwein und anderen herzhaften Speisen, die durch die Veranstalter und zahlreiche Sigridshorster Bürger gespendet wurden, sowie regionalen Informationen, u.a. auch durch das "Teltower Stadtblatt", konnten sich die Besucher den japanischen Blütenträumen - leider nicht auf sonnigen Wiesen - hingeben. Angeboten wurden auch Teeträume durch das Haus "TeeArt" Teltow sowie japanische Kalligraphie durch den japanischen Gast, Herrn Terasaki. Beim "Kirschkern-Zielspucken" konnten die Besucher ihre Geschicklichkeit überprüfen. Höhepunkt der Veranstaltung waren Vorführungen zum japanischen Kampfsport Aikido durch den Steglitzer Verein "Tendoryu Aikido Berlin e.V." . Informationen zu dieser Kampfsportart können Sie hier einholen.
Der Reinerlös der während der Veranstaltung eingegangenen Spenden durch die Besucher wird für die weitere Gestaltung des Berliner Mauerweges im Bereich zwischen dem "Japan-Eck" und dem Teltowkanal verwendet.
Die Veranstalter bedanken sich an dieser Stelle ausdrücklich bei allen, die durch ihre aktive Teilnahme und Spenden zum erneuten guten Gelingen des Kirschblütenfestes beitrugen.

4. Kirschblütenfest 2005
Unter dem Motto „10 Jahre Kirschblüten (Sakura) in Teltow“ wurde das 4. Japanische Kirschblütenfest (Hanami) in diesem Jahr bereits am Sonntag, dem 24. April 2005, gegen 14 Uhr wie bisher am ehemaligen Grenzstreifen in Teltow-Sigridshorst, diesmal an der Bühne zwischen Kriemhild-/Ecke Gunterstraße und Gudrunstraße, eröffnet. Der Schirmherr des Festes, der Stellvertretende Teltower Bürgermeister Thomas Koriath, sowie die Gastgeber "Bürger-Initiative Teltow e.V.", vertreten durch die Fraktions-Vorsitzende Carola Fanter, und die "Umwelt-Initiative Teltower Platte", vertreten durch ihren Leiter Markus Mohn, würdigten in ihren Eingangsworten die Bedeutung dieser in 10 Jahren zum Natur-Kleinod gewordenen Kirschbaum-Allee, die selbst in Japan ihresgleichen sucht. Zugegen waren zur Eröffnung außerdem der Baustadtrat des Berliner Bezirkes Steglitz-Zehlendorf, Herr Stäglin, Vertreter weiterer Parteien, der Vizepräsident des japanischen Fernsehsenders TV ASAHI, Herr Yuzo Saida, der seinerzeit die großartige Kirschbaumaktion ins Leben rief und zu diesem Fest direkt aus Japan anreiste, sowie als Vertreter des Sakura Campaign Komitee die Herren Terasaki, Pahnke und Büchner. Da er der Einladung auf Grund anderer Termine nicht folgen konnte, sandte der Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Matthias Platzeck, eine Grußadresse, die den Gästen des Kirschblütenfestes zur Kenntnis gebracht wurde.

In seinen Worten an die betreuenden Kommunen sowie die Initiatoren und Besucher des Festes würdigte Herr Saida die zahlreichen Aktivitäten, die zum prächtigen Gedeihen dieser zumindest in Deutschland einmaligen Kirschbaumallee geführt haben. Er wünschte sich verständlicherweise, dass das so bleiben und sich das Fest zu einem festen Bestandteil deutsch-japanischer Aktivitäten entwickeln möge.

Nach einer musikalischen Einstimmung mit japanischem Flair, die den Festbesuchern vom Japanischen Frauenchor Berlin (Leitung Frau Yukari Ishimoto) dargeboten wurde, erfolgte als Höhepunkt der Veranstaltung der Eintrag der japanischen Haupt-Akteure und Beförderer der "Sakura Campaign", der Herren Yuzo Saida und Tetsuo Terasaki, in das "Goldene Buch der Stadt Teltow".
    
Anlässlich der diesjährigen Jubiläumsveranstaltung wurde das Fest auf den Bereich zwischen Lichterfelder Allee und Grenzknick Sigridshorst Höhe Hagenstraße ausgedehnt. Der Standort 1 befand sich am Grenzstreifen in Teltow-Seehof zwischen Lichterfelder Allee und Marienfelder Anger, der Standort 2 in Teltow-Sigridshorst zwischen Kriemhild-/Ecke Gunterstraße und Japaneck Höhe Hagenstraße.
Bei Tee, Kaffee, Kuchen, Obstwein und weiteren kleinen lukullischen Angeboten, Informationen zu regionalem Umweltschutz und Vereinen sowie traditionellem japanischen und deutschen Handwerk konnten sich die schätzungsweise 3000 Besucher den japanischen Blütenträumen auf sonnigen Wiesen hingeben. Leider hatten die Bäume auf Grund der kalten Nächte noch nicht ihre volle Blütenpracht entfaltet, was für viele Besucher sicher Anlass war, die Gegend in den darauf folgenden 14 Tagen erneut zu besuchen.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden die Vorführungen zum japanischen Kampfsport AIKIDO
ebenso wie die weiteren kulturellen Darbietungen deutscher Laiengruppen und -künstler mit viel Beifall bedacht. Bewundern konnten die Besucher auch eine Reihe von kalligraphischen Arbeiten und japanische Malerei, insbesondere Kalligraphie von Claudia Speer, Berlin (Vita), Kalligraphie, Tuschemalerei und Steinstempel von Hana Usui, Berlin, die auch die Berliner Galerie OKO betreibt, Kalligraphie von Elke Lohmeyer, Berlin, sowie Tuschemalerei von Bernd Henkel, Berlin. Die Kunst des Ikebana und Origami wurde ebenfalls zelebriert. Für die Betätigung der kleinen Gäste waren einige Extras (u.a. Pony-Reiten, Schminken, Lesen japanischer Märchen, Kirschkern-Weitspucken) im Angebot. Das S-Bahn-Infomobil war vor Ort, um u.a. über die neuen Möglichkeiten im ÖPNV der Region Teltow zu informieren.

Alles in allem war das 4. Kirschblütenfest 2005 wieder ein sehr harmonisches und "rundes" Fest in den Wohngebieten Teltow-Sigridshorst und -Seehof, was die Veranstalter ermutigt, diese Tradition auch im kommenden Jahr fortzusetzen. Vor allem aber möchten sich die Veranstalter
Bürger-Initiative Teltow e.V. und Umwelt-Initiative Teltower Platte sehr herzlich bei allen fleißigen Helfern und Akteuren aus Berlin und Teltow, speziell aus Sigridshorst, für die großartige Unterstützung und den im wesentlichen kostenneutralen Einsatz bedanken - ob es sich nun um umfangreiche Transportarbeiten oder die Stromversorgung handelte. Für die finanzielle Unterstützung danken wir der Stadt Teltow ebenso wie den zahlreichen Hobby-Bäckern und -köchen, die durch ihren selbstlosen Einsatz zum Gelingen der Veranstaltung beitrugen (Schnappschüsse vom Fest).

Der Reinerlös des Kirschblütenfestes geht - wie auch schon im vergangenen Jahr - in unseren Fonds für die Ausgestaltung des ehemaligen Grenzstreifens.


5. Kirschblütenfest 2006
Unter dem Motto „5 Jahre Kirschblütenfest in Teltow“ stand das diesjährige Hanami, das am Sonntag, dem 30. April 2006, gegen 14:10 Uhr wie bisher an nun schon traditionsreicher Stätte am ehemaligen Grenzstreifen in Teltow-Sigridshorst (Bühne zwischen Kriemhild-/Ecke Gunterstraße und Gudrunstraße) durch den Schirmherrn des Festes, den Teltower Bürgermeister Thomas Schmidt, sowie die Gastgeber "Bürger-Initiative Teltow e.V." und "Umwelt-Initiative Teltower Platte" eröffnet wurde. Die Veranstalter erwarteten nach dem großen Erfolg des Vorjahres wieder zahlreiche Gäste aus regionaler Politik und Kultur sowie viele Besucher aus der Region des Teltow-Parks. Die inzwischen zum Natur-Kleinod gewordene Kirschbaum-Allee, die selbst in Japan ihresgleichen sucht, stand leider wegen der derzeitigen Wetterkapriolen nicht in vollster Blüte. Nur etwa drei warme Tage fehlten noch, dann hätten die herrlichen Bäume ihr rosafarbenes Kleid überstreifen können. Zum Glück war der Wettergott den Veranstaltern aber hold, so dass die traditionelle Veranstaltung von Beginn an durch strahlenden Sonnenschein begleitet wurde.
Als Gäste konnten die Veranstalter die Vertreter von Asahi-TV, die Herren Tama, der extra aus dem fernen Japan angereist war, und Herrn Terasaki ebenso wie den Bürgermeister von Stahnsdorf sowie zahlreiche weitere Lokalpolitiker aller Parteien und Wählergemeinschaften begrüßen. Besonders erfreut sind die Gastgeber, dass die Veranstaltung in diesem Jahr wiederum ca. 2000 Besuchern aus der Region anzog.  

Nach Einstimmung durch flotte europäische Rhythmen der jüngsten Tanzelevinnen lief dann
bis gegen 17:30 Uhr ein buntes Programm auf der Festmeile zwischen Lichterfelder Allee und Grenzknick Sigridshorst Höhe Hagenstraße ab. Schwerpunkt waren in diesem Jahr vor allem Kampfsport-Einlagen der Sparten Randori-JudoAIKIDO, Kendo und Iaido. Aber auch traditionelles japanisches Handwerk wie Origami, Tuschemalerei, Kalligraphie (u.a. von Claudia Speer) und andere fernöstliche Spezialitäten lukullischer und kultureller Art, wie z.B. eine Tee- und Sake-Zeremonie, Sushi oder die Darbietung traditionellen japanischen Theaters wurden an zahlreichen Ständen, auf zwei Bühnen und den Freiflächen am Festplatz in Sigridshorst bzw. Seehof geboten. Die Trommel als wichtiges Instrument japanischer Musikkultur wurde in unterschiedlicher Weise zu Gehör gebracht, durch die Taiko-Trommler, die Buk-Solo-Trommlerin Anke Gimler, oder das Japanische Theater "Lasenkan".
 
Bei Tee, Kaffee, Kuchen, Obstwein und weiteren kleinen lukullischen Angeboten, die vor allem durch Anbieter der Region eingebracht wurden, waren außerdem vielseitige Informationen zu regionalem Umweltschutz und Vereinen sowie kulturelle Darbietungen aus der Region, speziell von zahlreichen Teltower Vereinen im Angebot. Das Modehaus GAADAM aus Teltow zeigte einige Modelle aus seiner aktuellen Sommer-Kollektion. Einbezogen wurde in diesem Zusammenhang durch entsprechende Informationen und Aktivitäten auch das 100jährige Jubiläum der Fertigstellung des Teltow-Kanals. Da die Veranstaltung am Vorabend des 1. Mai stattfand, traten erstmals in diesem Jahr auch Delegationen aus unseren Partnerstädten Ahlen (Westfalen) und Gonfreville l´Orcher (Normandie) einschließlich eines originalen Normandie-Bäckers gemeinsam mit dem Verein "Teltow ohne Grenzen" auf. An dieser Stelle finden Sie als *.pdf-File  das komplette Fest-Programm zum Herunterladen !
Auf der Veranstaltung präsentierten sich auch einige Bürger-Initiativen, die sich zur Lösung spezieller Probleme in der Region gebildet haben, wie z.B. die Lokale Bürger-Initiative "Lärmschutz Anhalter Bahn Teltow", die sich für die Durchsetzung weiterer Lärmschutz-Maßnahmen an der in Kürze in Betrieb gehenden Anhalter Bahn einsetzt (mehr zu diesem Thema), die BIWiS, die sich für eine behutsames Bauen im Teltower Ortsteil Seehof engagiert oder die BiK, die sich für das gleiche Anliegen in Kleinmachnow einsetzt.

Für die Betätigung der kleinen Gäste waren einige Extra-Attraktionen (u.a. Reiten in Seehof und Sigridshorst, Schminken, Lesen japanischer Märchen, Kirschkern-Weitspucken und weiteres) im Angebot.
 
Alles in allem war auch das diesjährige Kirschblütenfest wieder ein harmonisches und "rundes" Fest in den Wohngebieten Teltow-Sigridshorst und -Seehof, bei dem sowohl die großen und kleinen Gäste als auch die Veranstalter voll auf Ihre Kosten kamen.  
Die Gastgeber
Bürger-Initiative Teltow e.V. und Umwelt-Initiative Teltower Platte möchten sich deshalb sehr herzlich bei allen fleißigen Helfern und Akteuren aus Berlin und Teltow, insbesondere auch bei den Bürgern aus Sigridshorst, deren Bürger ein spezielles Festkomitee gebildet hatten, für die aktive lukullische, logistische oder kulturelle Unterstützung bedanken, die zum guten Gelingen der Veranstaltung entscheidend beigetragen hat. Für die finanzielle und technische Unterstützung gilt der Dank insbesondere auch der Stadtverwaltung Teltow.

Der Reinerlös des Kirschblütenfestes wird - wie auch schon in den vergangenen Jahren - dem Fonds für die weitere Ausgestaltung des ehemaligen Grenzstreifens zugute kommen.

Im folgenden einige Schnappschüsse vom Fest (zum Vergrößern auf das Bild klicken):


Veranstaltungseröffnung

Ballettschule Stärk

Aufmerksames Publikum

Randori-Judokas

Buk-Trommel, A. Gimmler

Aikido-Vorführung

Kornett, Dr. Rehm

Mode GAADAM


6. Kirschblütenfest 2007
Unter dem Motto „6 Jahre Kirschblütenfest in Teltow“ wurde das diesjährige Hanami am Sonntag, dem 29. April 2007, gegen 14:00 Uhr an inzwischen ebenso traditioneller Stätte am ehemaligen Grenzstreifen in Teltow-Seehof zwischen Lichterfelder Allee und Marienfelder (Festplatz 2) durch den Vertreter der Stadt Teltow, Herrn Michael Belkner, sowie die Veranstalter "Bürger-Initiative Teltow e.V." und "Umwelt-Initiative Teltower Platte" eröffnet. Als Gäste wurden in diesem Jahr der Stadtrat des Berliner Nachbarbezirkes Steglitz-Zehlendorf, Herr Stäglin, sowie die Vertreter des die Kirschbaumaktion ins Leben gerufenen TV-Senders ASAHI TV, die Herren Terasaki und Suzuki, begrüßt. Herr Suzuki als "Director of International Relations Programming Administration Department" hatte anlässlich des Festes die weite Reise aus dem Fernen Osten auf sich genommen. Zahlreiche Gäste aus der regionalen Politik sowie etwa 2000 Besucher aus der Region des Teltow-Parks konnten trotz des zeitigen Frühlings, der im Gegensatz zum vergangenen Jahr dazu geführt hatte, dass die Bäume schon 14 Tage früher in voller Blüte standen, die Blütenpracht der zum Natur-Kleinod gewordenen Kirschbaum-Allee, die selbst in Japan ihresgleichen sucht, noch in voller Schönheit bei herrlichem, nicht zu warmen Sonnenwetter bewundern!!! 

Das Bühnenprogramm lief in diesem Jahr nur am Festplatz 2 ab, während es auf dem Festplatz 1 in Teltow-Sigridshorst zwischen Kriemhild-/Ecke Gunterstraße und dem Japaneck Höhe Hagenstraße, wo vor fünf Jahren zur Einweihung des Gedenksteins am Japaneck alles begann, in diesem Jahr etwas beschaulicher mit kleineren Programmeinlagen, dafür aber mit besseren Möglichkeiten, ein Picknick abzuhalten, zuging. Dazu luden vor allem die im Rahmen von Ausgleichsmaßnahmen am Japaneck durch die Stadt Teltow angelegten Streuobstwiesen ein.
Nach Fertigstellung des seit dem vergangenen Jahr durchgängig benutzbaren Mauerweges zwischen Seehof und Sigridshorst konnte man nun zwischen den Festplätzen auf verschiedene Weise von der Lichterfelder Allee zum Grenzknick Sigridshorst Höhe Hagenstraße pendeln und sich an der Kirschbaumallee erfreuen - per pedes oder per Bike.
Schwerpunkt der Vorführungen waren auch in diesem Jahr die Kampfsportarten Randori-Judo und
AIKIDO). Aber auch traditionelles japanisches Handwerk wie Origami, Tuschemalerei, Kalligraphie (u.a. von B. Henkel, U. Homrighausen, Claudia Speer und der Mädchenzukunfts-Werkstatt Teltow) und andere fernöstliche Spezialitäten lukullischer (z.B. Sushi) und kultureller Art wurden geboten. Japanische Folklore wurde durch den Gemischten Chor der Deutsch-Japanischen Gesellschaft zu Gehör gebracht.
 
Bei Tee, Kaffee, Kuchen, Obstwein und weiteren Angeboten vor allem aus der Region - wie z.B. Originalgerichten vom Teltower-Rübchen-Hof - konnte man sich außerdem mit vielseitigen Informationen zum regionalem Umweltschutz (u.a. Lokale AGENDA ´21, IG Teltowkanalaue, Artenschutz), über Vereine, aber auch zu regionalen Problemen, wie z.B. zum Lärmschutz (IGeL) oder der Siedlungs-Bebauung (BiK), versorgen. Dieser Veranstaltungsteil war vor allem auf dem Festplatz 2 in Seehof unter dem Motto "Die Region TeltowPark grüßt Japan" präsent.

Um das internationale Flair auszudrücken, stand der Festplatz 1 in Sigridshorst unter dem Motto "Japan trifft die Welt". Hier war z.B. in diesem Jahr erstmalig der Teltower Brasilienkreis präsent. Und am Vorabend des 1. Mai stellten sich hier auch wieder Delegationen aus unseren Partnerstädten Ahlen (Westfalen) und Gonfreville l´Orcher (Normandie) gemeinsam mit dem Verein "Teltow ohne Grenzen" vor.

Für die Betätigung der kleinen Gäste waren wieder einige Extra-Attraktionen (u.a. Reiten in Seehof und Sigridshorst, Streichelzoo, Lesen japanischer Märchen, Schminken, Kirschkern-Weitspucken, Torwandschießen und anderes) vorgesehen.

Die Gastgeber Bürger-Initiative Teltow e.V. und Umwelt-Initiative Teltower Platte wurden wiederum tatkräftig durch viele fleißige Helfer und Akteure aus Berlin und Teltow, insbesondere durch Bürger aus Sigridshorst lukullisch oder logistisch unterstützt, was sicher zum guten Gelingen der Veranstaltung beitrug. Für die finanzielle und technische Unterstützung gilt der Dank insbesondere auch der Stadtverwaltung Teltow. Alles in alem war es auch in diesem Jahr wieder en rundherum gelungenes Fest, bei dem alle großen und kleinen Besucher sicher wieder auf ihre Kosten gekommen sind.
Der Reinerlös des Kirschblütenfestes wird - wie auch schon in den vergangenen Jahren - dem Fonds für die weitere Ausgestaltung des ehemaligen Grenzstreifens zugute kommen.
Im Folgenden sehen Sie einige Schnappschüsse aus dem Veranstaltungsteil in Teltow-Sigridshorst:


Veranstaltungseröffnung
(v.l. Fanter, Belkner,
Suzuki, Terasaki)

Kinder-Schminken


Aufmerksames Publikum


Chor der
Deutsch-Japanischen
Gesellschaft

Interessen-Gemeinschaft
Lärmschutz Teltow

Aikido-Vorführung


7. Kirschblütenfest 2008
Unter dem Motto „7 Jahre Kirschblütenfest in Teltow“ wurde das diesjährige Hanami auf Grund der Häufung der vielen Festtage erst am Sonntag, dem 04. Mai 2008, gegen 14:00 Uhr an inzwischen ebenso traditioneller Stätte am ehemaligen Grenzstreifen in Teltow-Seehof zwischen Lichterfelder Allee und Marienfelder Anger (Festplatz 2) durch den Schirmherren der Stadt Teltow, Herrn Bürgermeister Thomas Schmidt, den stellvertretenden Stadtbezirksbürgermeister von Berlin Steglitz-Zehlendorf, Herrn Steglin, die Veranstalter "Bürger-Initiative Teltow e.V." und "Umwelt-Initiative Teltower Platte Berlin" sowie den Vertreter von ASAHI-TV, Herrn Terasaki, eröffnet. Auch in diesem Jahr erschien wieder Prominenz aus der Region, u.a. die Bürgermeister aus Stahnsdorf und Kleinmachnow, die Herren Enser und Blasig sowie das Mitglied des Brandenburgischen Landtages, Herr Dr. Klocksin. Leider waren diesmal keine Gäste extra aus dem fernen Japan angereist, stattdessen kamen aber wieder etwa 3000 Besucher aus der Region des Teltow-Parks. Die Bäume standen noch in voller Blütenpracht, so dass die zum Natur-Kleinod gewordene Kirschbaum-Allee mit ihren ca. 1400 Exemplaren, die selbst in Japan ihresgleichen sucht, noch in voller Schönheit bei herrlichem, nicht zu warmem Sonnenwetter bewundert werden konnte! Viele Besucher machten es sich beim Picknik vor allem in Sigridshorst gemütlich, wenngleich auch ein paar Regentropfen auf die Besucher fielen. 

Wie im vergangenen Jahr lief das Hauptprogramm am Festplatz 2, Höhe Marienfelder Anger, ab, während auf dem Festplatz 1 in Teltow-Sigridshorst zwischen Kriemhild-/Ecke Gunterstraße und dem Japaneck, Höhe Hagenstraße, wo vor sechs Jahren zur Einweihung des Gedenksteins am Japaneck alles begann, der etwas beschaulichere Part mit kleineren Programmeinlagen, dafür aber mit besseren Möglichkeiten für ein Picknick, stattfand. Dazu laden vor allem die im Rahmen von Ausgleichsmaßnahmen am Japaneck durch die Stadt Teltow angelegten Streuobstwiesen ein.
Zwischen Seehof und Sigridshorst konnte man zwischen den Festplätzen auf verschiedene Weise von der Lichterfelder Allee zum Grenzknick Sigridshorst Höhe Hagenstraße pendeln und sich an der Kirschbaumallee erfreuen - per pedes oder per Bike.

Schwerpunkt der Vorführungen waren auch in diesem Jahr die Kampfsportarten Randori-Judo und
AIKIDO . Aber auch traditionelles japanisches Handwerk wie Origami, Tuschemalerei, Kalligraphie und andere fernöstliche Spezialitäten lukullischer und kultureller Art werden geboten. Japanische Folklore wurde durch den Gemischten Chor der Deutsch-Japanischen Gesellschaft zu Gehör gebracht.
 
Bei Tee, Kaffee, Kuchen, Obstwein und weiteren Angeboten vor allem auch aus der Region "TeltowPark" - wie z.B. Originalgerichten vom Teltower-Rübchen-Hof oder Angeboten heimischer Imker - konnte man sich außerdem mit vielseitigen Informationen zum regionalem Umweltschutz (u.a. Lokale AGENDA ´21, IG Teltowkanalaue, Artenschutz), über Vereine, aber auch zu regionalen Problemen, wie z.B. zum Lärmschutz (IGeL) oder der Siedlungs-Bebauung (BiK), versorgen. Dieser Veranstaltungsteil war auf beiden Festplätzen in Seehof und Sigridshorst unter dem Motto "Die Region TeltowPark grüßt Japan" präsent. Die Wählergemeinschaften BiK Kleinmachnow und B.I.T. Teltow, die auch mit einer Gemeinsamen Liste zur Kreistagswahl im Herbst antreten werden, nutzten die Gelegenheit, der Öffentlichkeit erstmals ihre Wahlprogramme vorzustellen.

Auf dem Festplatz 1 in Sigridshorst stellten sich auch wieder Delegationen aus unserer Partnerstadt Ahlen (Westfalen) gemeinsam mit dem Verein "Teltow ohne Grenzen" vor. Auch einige Gäste aus der französischen Partnerstadt Gonfreville l´Orcher waren anwesend. In diesem Bereich konnte man vor allem etwas über die weichen Standortfaktoren, also über die Bildungs- und Freizeitangebote in unserer Region, erfahren.

Für die Betätigung der kleinen Gäste wurden wieder einige Extra-Attraktionen (u.a. Reiten in Seehof und Sigridshorst, Streichelzoo, Schminken, Kirschkern-Weitspucken, Torwandschießen, Kutschfahrten in Seehof und anderes) angeboten.
Den Abschluss des Sigridshorster Programms bildete ein kleines Preisrätsel für Mutige, die 10 Fragen zur Geschichte des Kirschbütenfestes beantworten sollten. Es wurde von den Wahl-Kandidaten der B.I.T. Saskia Tanfal und Detlef Fanter moderiert. 


Die Gastgeber Bürger-Initiative Teltow e.V. und Umwelt-Initiative Teltower Platte wurden wiederum sehr tatkräftig von vielen fleißigen Helfern und Akteuren aus Berlin und Teltow, insbesondere von Bürgern aus Sigridshorst, lukullisch oder logistisch beim Gelingen des wiederum sehr harmonisch ablaufenden Festes unterstützt. Für die finanzielle und technische Unterstützung gilt unser Dank insbesondere auch der Stadtverwaltung Teltow.

Der Reinerlös des Kirschblütenfestes wird - wie auch schon in den vergangenen Jahren - dem Fonds für die weitere Ausgestaltung des ehemaligen Grenzstreifens zugute kommen, wovon Sie sich im Bereich der Streuobstwiesen am Japaneck an Hand der neu angebrachten Nistkästen und auch an den in Kürze zu installierenden Informationstafeln überzeugen können.

Im Folgenden schließen wir den diesjährigen Bericht vom 7. Hanami in Teltow mit einigen Bildimpressionen ab:



Eröffnung in Sigridshorst
(v.l.: Hr. Terasaki, Fr. Dr. Fanter, BM Schmidt)

Gut besuchte Teltower Veranstaltung
(ca. 3.000 Besucher)

"Gemischter Chor der Deutsch-Japanischen Gesellschaft"
aus Berlin

Drei Grazien am Stand des Kosmetiksalons Krieg
aus Berlin-Lichterfelde

Aikido-Vorführung

Am Stand der Gastgeber B.I.T.

Gut behütet durch das DRK-Team

Die Kleinen (und auch Großen)
besuchten den Streichelzoo

Zum Abschluss Randori-Judo


8. Kirschblütenfest 2009
Unter dem Motto „8 Jahre Kirschblütenfest - 20 Jahre Mauerfall in Teltow wurde das diesjährige Hanami wieder planmäßig am letzten Aprilsonntag, dem 26. April 2009, gegen 14:00 Uhr an inzwischen traditioneller Stätte am ehemaligen Grenzstreifen ("Berliner Mauerweg") in Teltow-Sigridshorst zwischen Kriemhildstr. und Japaneck - Hagenstr. (Festplatz 1durch den Schirmherren der Stadt Teltow, Herrn Bürgermeister Thomas Schmidt, und die Veranstalter "Bürger-Initiative Teltow e.V." sowie den Vertretern von ASAHI-TV, den Herren Suzuki, der extra aus dem fernen Japan angereist war, und Terasaki eröffnet. Eine zweite Eröffnung erfolgte etwas später auf dem Festplatz 2 in Teltow-Seehof, die hier federführend von der "Umwelt-Initiative Teltower Platte" getragen wurde.

Auch in diesem Jahr konnte wieder zahlreiche Prominenz aus der Region bei bestem "Kaiser"-Wetter und in herrlicher Blüte stehenden Japanischen Kirschbäumen begrüßt werden - u.a. die Bürgermeister von Teltow und Stahnsdorf sowie die Bundestagsabgeordnete der Grünen, Frau Cornelia Behm. Von örtlichen Parteien waren fast alle Repräsentanten und auch etliche Kreistag-Abgeordnete anwesend, so von den Linken, den Grünen, der FDP, der SPD und der CDU. Auch die befreundete BiK aus Kleinmachnow war mit einem Stand vertreten. 
Die Veranstalter konnten in diesem Jahr einen neuen Besucherrekord (
etwa 5000 Besucher aus der Region des Teltow-Parks und die aus den Teltower Partnerstädten Ahlen (Westfalen) und Żagań (Polen) angereisten Gäste) verzeichnen. Das Drücken der Daumen hatte sich gelohnt, denn die zum Natur-Kleinod gewordene Kirschbaum-Allee mit ihren ca. 1400 Exemplaren, die selbst in Japan ihresgleichen sucht, konnte wieder in voller Schönheit bei herrlichem, nicht zu warmem Sonnenwetter bewundert werden! Trotz einiger aufziehender Wolken blieb es während der Veranstaltung trocken, und viele Besucher ließen es sich nicht nehmen, es sich beim Picknick vor allem im Bereich Sigridshorst gemütlich zu machen. 

Wie in den letzten Jahren üblich lief das Hauptprogramm am Festplatz 2 Höhe Marienfelder Anger ab, während auf dem Festplatz 1 in Teltow-Sigridshorst zwischen Kriemhild-/Ecke Gunterstraße und dem Japaneck, Höhe Hagenstraße, wo vor sieben Jahren zur Einweihung des Gedenksteins am Japaneck alles begann, der etwas beschaulichere Part mit kleineren Programmeinlagen, dafür aber mit besseren Möglichkeiten für ein Picknick, stattfand. Dazu luden vor allem die im Rahmen von Ausgleichsmaßnahmen am Japaneck durch die Stadt Teltow angelegten Streuobstwiesen ein. Auch ein kleiner Naturlehrpfad gehört seit vergangenem Herbst zur Ausstattung des Geländes in Sigridshorst. Während die Eröffnung dieses Mal hier stattfand, wurde am Festplatz 2 in Seehof die Prämiierung der Siegerfotos gegen 16 Uhr vorgenommen.  

Zwischen Seehof und Sigridshorst konnte man zwischen den Festplätzen auf verschiedene Weise von der Lichterfelder Allee zum Grenzknick Sigridshorst Höhe Hagenstraße pendeln und sich an der Kirschbaumallee erfreuen - per pedes oder per Bike. Im Vorfeld des inzwischen traditionellen und weit über die Grenzen Teltows und Berlins bekannten Frühlingsfestes wurde außerdem eine geführte Wanderung durchgeführt, die den Interessierten unter sachkundiger Führung die Geschichte der Kirschbaumpflanzung und des gesamten Geländes näher brachte. Eine durch das UI-Mitglied Leder geführte Wanderung begann um 12 Uhr am Mauerweg in Teltow-Seehof an der Lichterfelder Allee und erreichte in etwa einer Stunde den traditionellen Gedenkstein am Japaneck in  Teltow-Sigridshorst.  

Auf der kleinen Bühne in Sigridshorst trat wieder der gemischte deutsch-japanische Chor auf, der mit viel Beifall bedacht wurde. Nach einer Darbietung der Tanzgruppe Staerck brachten die polnischen Gäste aus der Partnerstadt Zagan spontan ein Ständchen mit polnischen Volksliedern zu Gehör, die ebenfalls mit herzlichem Beifall quittiert wurden. Vor dem abschließenden Hanami-Quiz zeigte eine Tanzgruppe aus Stahnsdorf ihr Können zu modernen Rhythmen.
Den Abschluss bildete dann das Hanami-Quiz, moderiert von T. Pospichil. Das Ergebnis war sehr knapp. Eine junge Teltower Frau gewann den ersten Preis. Mit noch laufender Disco-Musik klang das Fest auf de Festplatz 1 gegen 17:30 Uhr harmonisch ohne Zwischenfälle aus.

Die zahlreichen Stände waren sehr gut besucht, so dass wieder mit einem kleinen Gewinn für die weitere Entwicklung des Grenzstreifens gerechnet werden kann. Dicht umlagert waren auch der für das leibliche Wohl bereitgestellte Imbiss- und Eisstand. Erstmalig war für die Kleinen auch ein Karussell organisiert worden.   
 

Alles in allem war auch das Hanami 8 wieder ein voller Erfolg - und es ist zu erwarten, dass diese Tradition auch im kommenden Jahr fortgesetzt wird. Größter Lohn für die Veranstalter war u.a. die Begeisterung, mit der unsere polnischen und westfälischen Gäste an diesem Fest teilnahmen. Sie werden im nächsten Jahr sicher wieder dabei sein.

Im Folgenden schließen wir den diesjährigen Bericht vom 8. Hanami in Teltow mit einigen Bildimpressionen ab:



Eingangstor

Begrüßung durch Bürgermeister,
ASAHI-TV und Gastgeber B.I.T.

Gemischter deutsch-japanischer Chor

Spontaner Chor
der Zaganer Gäste

Zaganer Gäste am
Stand der B.I.T.

Liebe Gäste aus Zagan

Aikido-Vorführung

Tanz-Solo aus Stahnsdorf

Tanz-Gruppe aus Stahnsdorf

Hanami-Quiz

Angebot der Sigridshorster

Gemeinsamer Stand von
Zagan und B.I.T.

Normandie-Bäcker Canet

Am Streichelzoo Lübeck

Imker Engel

Die neue Grundschule in Seehof

Stand der Anne-Frank-Grundschule

Bürgermeister on Tour


9. Kirschblütenfest 2010
Unter dem Motto „9 Jahre Hanami - 20 Jahre Wiedervereinigung wurde das diesjährige 9. Kirschblütenfest wieder planmäßig am letzten Aprilsonntag, dem 25. April 2010, gegen 14:15 Uhr an inzwischen traditioneller Stätte am ehemaligen Grenzstreifen ("Berliner Mauerweg") in Teltow-Sigridshorst zwischen Kriemhildstr. und Japaneck - Hagenstr. (Festplatz 1) und in Teltow-Seehof, Höhe Marienfelder Anger (Festplatz 2), durch den Schirmherren der Veranstaltung, den Teltower Bürgermeister Thomas Schmidt, und seinen Amtskollegen aus dem Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf, Herrn Norbert Kopp, die Repräsentanten der Veranstalter "Bürger-Initiative Teltow e.V.", Frau Dr. Carola Fanter, und  Umwelt-Initiative "Teltower Platte" aus Berlin, Herrn Markus Mohn, sowie den Vertreter des japanischen Fernsehsenders ASAHI-TV in Deutschland, Herrn Tatsuo Terasaki, eröffnet. Auf Grund der derzeitigen Wetterlage konnten erstmals leider keine Gäste aus dem fernen Japan begrüßt werden. Das tat jedoch der ausgezeichneten und ausgelassenen Stimmung aller Teilnehmer keinen Abbruch. Stellvertretend für das japanische Volk hatte sich allerdings ein junges Paar geoutet, das sich derzeit auf seiner Hochzeitsreise in Europa befindet und herzlich vom Publikum empfangen wurde.

Zahlreiche Prominenz aus der Region Teltow-Park und den Partnerstädten Zagan (Polen) und Ahlen (Deutschland) konnten sich auf vielfätige Art bei "hit"-verdächtigem "Kaiser"-Wetter den vielfältigen Genüssen hingeben. Wenngleich die Kirschblüte (Sakura) noch nicht Ihren Zenit erreicht hatte - was dem noch herrschenden Frost der vergangenen Tage geschuldet war -, ließen es sich die vielen
Besucher trotzdem nicht nehmen, es sich beim Picknick vor allem im Bereich Sigridshorst gemütlich zu machen. Die dort sonnenüberfluteten Streuobstwiesen entschädigten die Besucher für die leider noch geschlossenen Baumblüten, aber auch der inzwischen ergänzte kleine Naturlehrpfad , der durch ehrenamtliche Mitarbeiter der Agenda ´21 Teltow betreut und vor allem durch die B.I.T. finanziell unterstützt wird, gehört seit Herbst 2008 zur Ausstattung des Geländes in Sigridshorst.

Da erst in den kommenden Tagen bis zum 1. Mai die Sakura voll erblüht sein werden, ist in den nächsten Tagen ein weiterer Besucheransturm in Teltow-Seehof/Sigridshorst zu erwarten. Somit bleibt das diesjährige Fest auf jeden Fall unübertroffen in der Besuchsbeteiligung. Nach vorsichtiger Schätzung waren es deutlich mehr "Sakura"-Freunde als im vergangenen Jahr - die Veranstalter gehen von etwa 6.000 Gästen aus - und es konnten auch deutlich mehr Picknick-Enthusiasten beobachtet werden!!       


Wie in den vergangenen Jahren üblich, lief das Hauptprogramm am Festplatz 2 Höhe Marienfelder Anger ab, während auf dem Festplatz 1 in Teltow-Sigridshorst zwischen Kriemhild-/Ecke Gunterstraße und dem Japaneck, Höhe Hagenstraße, wo vor acht Jahren zur Einweihung des Gedenksteins am Japaneck alles begann, der etwas beschaulichere Part mit kleineren Programmeinlagen, dafür aber mit intimerem Charakter, stattfand.
Z
wischen Seehof und Sigridshorst konnte man zwischen den Festplätzen auf verschiedene Weise von der Lichterfelder Allee zum Grenzknick Sigridshorst Höhe Hagenstraße oder zurück pendeln und sich an den in der Kirschbaumallee im Erblühen begriffenen Bäumen erfreuen - sowohl per pedes, per Bike als auch mit Hafermotor. Vor allem unsere Kleinen nutzten die Reitangebote der Ställe "Kirstin Hohn" in Seehof bzw. "Anna Doppel" in Sigridshorst  

Auf den Bühnen in Sigridshorst und Seehof lief wieder ein Nonstop-Programm mit zahlreichen Höhepunkten
(Programmablaufplan) ab. Neben Darbietungen von Tanz-, Chor- und Sportgruppen, die sowohl fernöstliches als auch einheimisches Flair zauberten - allen voran der Chor der deutsch-japanischen Gesellschaft unter Leitung von Frau Dr. Mizonobe - , waren wieder zahlreiche Stände im Angebot, die von regionalen Interessengruppen, den Städtepartnern Zagan und Ahlen, regionalen Vereinen sowie weiteren Anbietern geprägt waren. Dabei kam auch das lukullische Angebot nicht zu kurz - von exquisiten Backwaren über Eisstände, Weinverkostungen mit zum Teil selbst produzierten Angeboten und Imkern, bis hin zum politischen Angebot der SPD, Umweltangeboten der lokalen Agenden und der freien Wählergemeinschaften, wie z. B. der B.I.T. aus Teltow und der BiK aus Kleinmachnow. Letztere hatten sich das derzeit sehr heiß in der Region diskutierte Thema "Mobilität" als Diskussionsgrundlage  herausgesucht. Daran knüpfte auch ein entsprechendes Quiz in Sigridshorst an, bei dem eine Grundschülerin die Siegerin stellte. Auch zahlreiche Schul-Fördervereine, der ADFC Kleinmachnow und Verlage stellten ihre Probleme und Angebote der Öffentlichkeit vor. Auch das S-Bahn-Infomobil war seit längerer Pause wieder vertreten - insgesamt mehr als 50 Stände präsentierten ihre Angebote. 

Als besondere Attraktion wurden in Seehof Qualifikationswettkämpfe für die "Deutschen Meisterschaften im Kirschkern-Weitspucken 2010" ausgetragen. In Sigridshorst gab es neben dem Quiz eine mitreißende Rock´n Roll-Show des Tanzclubs "Butterfly" aus Teltow sowie ein spannendes Programm der "Taekwondo"-Bären aus Teltow/Kleinmachnow zu bestaunen. Die Kleinsten erfreute in Sigridshorst auch ein Auto-Karussell, was bis zum Schluss dicht umlagert war.
Auch die historisch geführte Wanderung im Vorfeld des Festes entlang des Mauerweges von Seehof bis zum "Japaneck" in Sigridshorst unter der bewährten Leitung des UI-Mitgliedes Leder fand regen Zuspruch.
Wie auch schon in den vergangenen Jahren blieb es Tradition, dass das erste öffentliche Teltower Jahresfest wie immer durch seinen nicht-kommerziellen Charakter geprägt ist, d.h. alle Teilnehmer spendeten zum Abschluss des Festes einen Obulus, der erneut für die weitere Entwicklung des Grenzstreifens verwendet wird, bzw. beteiligten sich wie die Sigridshorster Bürger mit Kuchen- und Kaffeespenden am Gelingen des Festes.   

Zum Schluss der Veranstaltung konnten die Veranstalter wieder ein erfolgreich absolviertes Hanami, diesmal in der 9. Auflage, konstatieren, das erneut in sehr angenehmer, harmonischer Atmosphäre ohne weitere Zwischenfälle ablief.

Deshalb sagen die Veranstalter allen Teilnehmern, sowohl den Aktiven als auch den Besuchsgästen, ein herzliches Dankeschön dafür, dass alles so perfekt und reibungslos ablief. Das ist schließlich der schönste Lohn für alle Aktiven, die für die fünf Programmstunden einen enormen Organisationsaufwand zu bewältigen hatten.   

Ein besonder Dank gilt insbesondere den zahlreichen Helfern, Akteuren und Spendern im Vorder-und Hintergrund des Geschehens.


Zum Abschluss folgen noch einige Schnappschüsse vom Fest, das mit Sicherheit im Jahre 2011 in zehnter (Jubiläums-)Auflage stattfinden wird
- hierfür sollte man schon jetzt den Planungstermin 24.04.2011 vormerken!


Das Thema "Mobilität" wurde positiv umgesetzt.
Viele Besucher kamen mit dem Fahrrad.

Der Veranstalter B.I.T. stellte gemeinsam
mit der BiK das Thema "Mobilität" zur Diskussion.

Am Stand des Veranstalters UI konnte man sich statt
politischer Kost den Gaumenfreuden hingeben.

Das Heimatmuseum Teltow e.V.
präsentierte "historisches Handwerk".

Am Stand des "Dritte-Welt-Lädchens" wurden
entsprechende Erzeugnisse angeboten.

Am Stand des Teltower Öko-Bauern Szilleweit
gab es Teltower Rübchen und andere Eigenprodukte.

Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr mussten
nicht zum Einsatz, so konnte der Durst gelöscht werden.

Die Feuerwehr am Karussell war dagegen
rund um die Uhr im Einsatz.

Der Verein "Regionalmarketing Teltow e.V." machte
die Besucher mit der Heimatregion "Teltowpark" bekannt.

Der Verein "Teltow ohne Grenzen" präsentierte die
Städtepartner Zagan (Polen) und Ahlen (Westfalen).

Die Sportschule Sen-Shu aus Berlin bot
einen Mix aus Tanz, Fitness und Kampfsport.

Die Taekwondo-Bären aus Teltow/Kleinmachnow
bei ihrer spannenden Kampfsport-Vorführung.

Der Zirkel "Kreativ ab 50" und der Zenkert-Eigenverlag
(Heimatliteratur) stellten ihre Produkte vor.

Das Reiten mit den Pferden vom Seehofer Stall
"Anna Doppel" machte den Kids viel Spaß.

Zur Freude der Veranstalter B.I.T., UI und Stadt Teltow:
Ca. 6000 Besucher fanden den Weg nach Teltow.

Leider standen die Bäume noch nicht in voller Blüte.
Das wird erst in den kommenden Tagen sein.


Die Blüten in Sigridshorst drei Tage später.

Die Blüten in Seehof drei Tage später.



10. (Jubiläums-)Kirschblütenfest 2011
Unter dem Motto 10 Jahre Hanami - Unter den Zweigen der Kirschbäume in Blüte ist niemand allein" (Spruch nach dem japanischen Dichter Issa) wurde unsere gebotene Anteilnahme und Solidarität mit dem japanischen Volk auf dem diesjährigen 10. Kirschblütenfest im Hinblick auf die gewaltige Naturkatastrophe, die die japanischen Inseln am Morgen des 11. März 2011 heimsuchte, würdig zum Ausdruck gebracht. Das Fest repräsentierte gleichzeitg auch zwei Jubiläen: zum einen die 10. Durchführung eines Hanami in Teltow und zum anderen den seit 150 Jahren bestehenden deutsch-japanischen Freundschaftsvertrag. 
In zahlreichen Gesprächen sowohl mit japanischen Bürgern als auch mit den Verantwortlichen für die Durchführung des traditionellen Festes wurde am 21.03.2011 beschlossen, dass das Fest wie geplant stattfinden werde - allerdings mit dem nötigen Respekt angepasst an die derzeitige prekäre Situation auf den japanischen Inseln. Dementsprechend wurde auch das Programm modifiziert, da der Tenor der Veranstaltung vor allem auf die solidarische Hilfe für das japanische Volk ausgerichtet werden sollte. Der Gesamt-Erlös der Veranstaltung wird deshalb auch in diesem Sinne eingesetzt werden.

Bereits am Vorabend des Festes in Teltow fand für geladene Gäste in der Potsdamer "Metropolis"-Halle eine zentrale Veranstaltung durch die Brandenburgische Landesregierung - verantwortlich war hierfür das Wirtschaftsministerium - statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Würdigung der deutsch-japanischen Freundschaft durch die Gastredner Minister Christophers, den Gesandten der japanischen Botschaft in Deutschland, Herrn Okada, Minister a.D. Dr. Stolpe und Minister Dr. Woidke. Höhepunkt der Veranstaltung war dann ein Konzert des Brandenburgischen Staats-Orchesters Frankfurt (Oder) unter der Leitung des japanischen Gastdirigenten Takao Ukigaya. Als Solisten wirkten die Flötistin Juko Ukigaya und der Violinist Hiroto Yashima mit.


Ausnahmsweise
fand das diesjährige Fest wegen der schwierigen Terminlage und Situation im "Land der aufgehenden Sonne" nicht am letzten Aprilsonntag (Ostern), sondern erst am Sonntag, dem 08. Mai 2011, ab 13 Uhr an traditioneller Stätte auf dem ehemaligen Grenzstreifen ("Berliner Mauerweg") in Teltow-Sigridshorst zwischen Kriemhildstr. und Japaneck - Hagenstr. (Festplatz 1) und in Teltow-Seehof, Höhe Marienfelder Anger (Festplatz 2), statt.
Die offizielle Eröffnung erfolgte diesmal um 14:20 Uhr bei strahlendem Kaiserwetter auf dem Festplatz 1 in Sigridshorst nach der Anmoderation der Veranstaltung durch das B.I.T.-Vorstandsmitglied Christian Lehmann, der auch durch das gesamte Programm führte, und dem Entree des Hanami durch die Tanzgruppen der Ballettschule Stärck aus Teltow. Leider hatte sich die Hoffnung der Veranstalter auf ein noch vorhandenes "Sakura"-(Kirsch-)Blütenmeer zerschlagen, jedoch hinderte dieser Umstand die Besucher nicht daran, trotzdem vorbeizuschauen, um dem Anliegen der Veranstaltung, der Pflege der deutsch-japanischen Freundschaft und der Solidarität mit dem japanischen Volk in einer schweren Zeit, gerecht zu werden. Der erwartete Zuspruch des vergangenen Jahres wurde allerdings nicht erreicht - nach vorsichtiger Schätzung waren es in diesem Jahr höchstens etwa 3.000 Besucher, was allerdings auch den zahlreichen in Brandenburg und Berlin durchgeführten Parallelveranstaltungen sowie den besonderen Tagesereignissen "Muttertag" und "Tag des Offenen Ateliers" sowie Konfirmationen und Jugendweihen in der Region geschuldet war.  

Die Eröffnung des 10.Hanami fand wieder in Anwesenheit des Schirmherren der Veranstaltung,
des Teltower Bürgermeisters Thomas Schmidt, sowie der Vorstandsmitglieder des Mitveranstalters "Bürger-Initiative Teltow e.V.", Frau Dr. Carola Fanter und Christian Lehmann, statt.

Als Gäste der traditionellen Veranstaltung konnten politische Repräsentanten der Region Potsdam-Mittelmark auf Bundes-, Landes- und Kreisebene begrüßt werden, u.a. die MdB Cornelia Behm (B ´90/Grüne) und Katerina Reiche (CDU), die MdL Dr. Saskia Ludwig und Ludwig Burkardt (CDU), Hans-Peter Götz (FDP) und Sören Kosanke (SPD). Als Vertreter der Berliner Mission, die das unterstützte Spendenprojekt organisieren, nahmen Nicole Herrenkind und Dr. Christoph Theilemann an diesem Hanami teil.
Leider fehlten diesmal offizielle japanische Gäste und Repräsentanten der angrenzenden Regionen Teltow-Fläming und Steglitz-Zehlendorf.

Die Veranstaltung fand wie gewohnt bis etwa gegen 18 Uhr statt.

In ihren sehr persönlich gehaltenen kurzen Ansprachen würdigten BM Schmidt, die B.I.T.-Vorsitzende Dr. Fanter und die MdL Dr. Ludwig und Kosanke die überregionale Bedeutung diese Ereignisses. Dr. Theilemann erläuterte abschließend das Projekt "Kirschblütenfest für japanische Waiseninder"
, dem die eingehenden Spenden zugedacht sind und deren Inhalt Gegenstand einer entsprechenden Veröffentlichung ist (Projektskizze mit technischen Daten als *.pdf-File).

Die Spendenaktion wird weitergeführt unter Schirmherrschaft
des Teltower Bürgermeisters in Kooperation mit dem Berliner Missionswerk,

Näheres hierzu erfahren Sie auf dem  pdf-Flyer  und den  .
insbesondere auf Teltower öffentlichen Veranstaltungen, z.B.:
- Zum Frühlingsfest am 29. Mai 2011
- Zum Diakofest am 29. Mai 2011
- Zum Tag der Offenen Höfe am 28. August 2011

- Zum Stadtfest am 3. Oktober 2011
Bisheriger Zwischenstand der Spendenaktion zum 10. Hanami (Stand 10.05.2011) --> rund  3.100 €
(Die Aktionen vom 29.5. sind noch nicht ausgewertet !)

Wir sagen hiermit schon mal allen Unterstützern, Helfern und Spendern
unseren herzlichen Dank !



Ihre Teilnahme an der Jubiläums-Veranstaltung hatten erneut zahlreiche Vereine, die politischen Parteien, Bürger-Initiativen zu regionalen Problemen wie z.B. Lärmschutzgruppen, Aktions-Gruppen für den Schutz der Natur und des Klimas
(z.B. der ADFC, der BUND, das Aktionsbündnis "Landschaftspark Lichterfelde-Süd"), etliche Sportgruppen und zahlreiche Kulturdarbietungen (u.a. das Kammermusik-Ensemble Vaschok, die Berliner Liedertafel, der gemischte Chor der deutsch-japanischen Gesellschaft)  zugesagt. Mit von der Partie war auch wieder eine Delegation aus der Teltower Partnerstadt Ahlen
, die mit einer Solidaritäts-Tombola zum Gelingen des Jubiläums-Festes beitrug.

Die genauen Programmabfolgen
 können sie sich als *.pdf-Files herunterladen
(<Programm Sigridshorst - Festplatz 1>, <Programm Seehof - Festplatz 2> - Angaben ohne Gewähr)
!

Einen Stellplan für alle Marktstände, aus denen man die Teilnehmer ableiten kann, kann man hier ebenfalls als *.pdf-File herunterladen
(<Marktstände Sigridshorst> , <Marktstände Seehof> - Angaben ohne Gewähr).


Bereits um 11 Uhr wurde erneut die inzwischen ebenfalls traditionelle
, historisch geführte Wanderung im Vorfeld des Festes, die am Mauerweg in Seehof, Lichterfelder Allee, startet und bis zum "Japaneck" in Sigridshorst führt, unter der bewährten Leitung des UI-Mitgliedes Leder durchgeführt.
 
Der Berliner Dok-Filmmacher Gerd Conradt arbeitet zur Zeit an einer filmischen Dokumentation über den "Berliner Mauerweg", in der auch dem HighLight "Kirschblüten an der Berliner Mauer" gebührende Aufmerksamkeit im Rahmen einer am Jubiläumstag durchgeführten "Mauerstafette" zuteil werden wird.
Die Stafette traf schließlich mit etwas Verspätung gegen 13:45 Uhr am Festgelände in Sigridshorst ein und wurde dort mit großem Hallo und Beifall empfangen. Nach einer wohlverdienten Atempause von 15 Min. wurde der Stafettenlauf in Richtung Wannsee fortgesetzt.
Der aktuell gestaltete Natur-Lehrpfad an der Sigridshorster Hagenstraße und die Streuobstwiese boten ebenfalls wieder Gelegenheit zu einem besinnlichen Spaziergang bzw. zum Picknick.

Natürlich war auch auf diesem Fest trotz der ernsten Komponente an die lukullische Versorgung der Besucher gedacht. Mit Spezialitäten aus aller Welt wurden die Gaumen verführt - auch Kinderkarussels und Reitparcours auf beiden Festplätzen wurden wieder als Attraktionen durch die kleinsten Besucher genutzt.   

So beteiligten sich neben einer Weinverkostung, einer mobilen Eisdiele und Waffelbäckerei auch wieder die Sigridshorster Bürger sowie die Berliner Anwohner in Seehof sowohl mit lukullischen als auch künstlerischen Beiträgen am Gelingen des Festes.


Wie auch in den vergangenen Jahren hielten die Veranstalter an der Tradition fest, dass die erste öffentliche Teltower Jahresveranstaltung durch ihren nicht-kommerziellen Charakter geprägt ist, d.h. von allen Teilnehmern wird erwartet, dass sie zum Abschluss des Festes einen Obulus beisteuern, der in diesem Jahr voll dem o.g. Projekt gewidmet ist.

Es folgen nun zum Abschluss des Berichtes wieder eine Reihe von Schnappschüssen, die das wie immer harmonisch und ohne Zwischenfälle ablaufende Ereignis gebührend dokumentieren. Das nächste (11.) Hanami ist für den 29. April 2012 geplant.

Am Mauerweg in Teltow

14 Tage zu früh

Entree zum 10.Hanami

Schmuck und Mineralien im Angebot

Sigridshorster Kuchen

ADFC kennzeichnet Fahräder.

Am Stand der Gastgeber B.I.T.

Die BI gegen Fluglärm in Aktion

 Tombola der Partnerstadt Ahlen

MdL Ludwig (CDU) im Gespräch

Am Stand "Teltow ohne Grenzen"

Beim Normandie-Bäcker

Am CDU-Stand

Frischer Honig vom Erzeuger

Gemütlichkeit am ehem. Kolonnenweg

Beim Schminken der Kleinsten

Hier gibt´s Geist aus Teltower Rübchen.

Am SPD-Stand

Glück auf dem Rücken der Pferde

Die Mauerstafette setzt ihren Lauf fort.

Team des Fördervereins der Anne-Frank-Schule

KiTa-Eigenbetrieb/Mehrgenerationenhaus

Auftakt mit der Ballettschule Stärck

Offizielle Eröffnung durch Bürgermeister Schmidt

1. Spende (Anne-Frank-Schule)

Umlagerte Bühne

Berliner Liedertafel

Kammermusik mit "Vaschok"

Kleine Enten aus dem Mehrgenerationenhaus ...

... trommeln auch auf Pezzi-Bällen.

Die Muttis machen es nach.

Die Trommel ruft zum Aikido.

Aikido-Kampfsport-Vorführung

Der gemischte deutsch-japanische Chor

Tahel Coral beschließt das Programm.


11. Kirschblütenfest 2012
Zurück am angestammten Termin – dem letzten Sonntag im April –, also am 29.04.2012, fand in diesem Jahr die elfte Ausgabe des Japanischen Kirschblütenfestes entlang des Berliner Mauerwegs bei Teltow / Berlin-Lichterfelde statt. Dazu hatten traditionsgemäß
die Organisationsgemeinschaft der Stadt Teltow, der Bürger-Initiative Teltow e.V. und der Umweltinitiative Teltower Platte Berlin alle Freunde der Japanischen Kirschblüten und Kultur wie immer sehr herzlich eingeladen (Einladungsschreiben zum DownLoad). Die Veranstaltung fand offiziell von 14 bis 18 Uhr statt, obwohl viele Besucher schon Stunden zuvor vor Ort verweilten.

Die Veranstalter Dr. Carola Fanter (B.I.T.), Markus Mohn (UI "Teltower Platte") und Schirmherr Bürgermeister Thomas Schmidt  konnten neben Vertretern des Kreises Potsdam-Mittelmark und der Stadt Teltow sowie Abgeordneten des Brandenburger Landtages außerdem als Ehrengäste den japanischen Botschafter in Deutschland, seine Exzellenz Herrn Takeshi Nakane, den leitenden Mitarbeiter der TV Asahi Group in London, Herrn Naito, das Miglied des Komitees „Sakura-Campaign / Kirschbaumpflanzaktion“, Herrn Tetsuo Terasaki, sowie den Leiter des Berliner Missionswerkes, Herrn Theilemann, sehr herzlich begrüßen.
Besonderer Anlass des diesjährigen Festes
war die feierliche Namensgebung für den Mauerweg im Bereich Lichterfelder Allee - Sigridshorst / Japaneck in "TV-Asahi-Kirschblüten-Allee", mit der die Aktivitäten dieses japanischen Fernsehsenders in Bezug auf die deutsche Einheit im Jahre 1990 gewürdigt werden sollte.
Die feierliche Zeremonie hierzu fand im Rahmen der offiziellen Eröffnung am Festplatz 2 (Seehof) gegen 14:15 Uhr und am Festplatz 2 (Sigridshorst) gegen 15:15 Uhr bei strahlendem "Kaiserwetter" mit hochsommerlichen Temperaturen statt.

In Ihren zweimaligen Begrüßungsworten würdigten Veranstalter und japanische Gäste die japanisch-deutsche Freundschaft, die sich in dieser Geste erneut manifestierte. Der japanische Botschafter und Herr Theilemann fanden außerdem anerkennende Worte für die seit dem vergangenen Jahr auch in Teltow gesammelten Spenden für die Erdbebenopfer. Diese Aktion wird mit einem neuen Projekt - Aufbau eines Waisenhauses zum Zusammenführen von Eltern, die ihre Kinder verloren haben, und elternlosen Kindern - weiter fortgesetzt.
Der Leiter der Londoner Destination von TV-Asahi, Herr Naito, überbrachte im Auftrag des Präsidenten des Senders dessen herzliche Grüße zum Fest.     

Auch 2012 wurde das seit Jahren bewährte Konzept erneut unter dem Motto fortgesetzt:

"Verweilen, Picknicken und Bummeln unter den Zweigen der blühenden japanischen Kirschbäume"

entlang der Hanami-Meile von der Lichterfelder Allee bzw. dem Ostpreußendamm in Seehof (mit Festplatz 2) bis zum Japan-Eck in Sigridshorst (mit Festplatz 1). Das Japanische Kirschblütenfest besitzt bewusst einen nicht-kommerziellen Charakter und soll in erster Linie den Dialog und das Gemeinschaftsleben in der und für die Region fördern. Diesen Gedanken folgten die zahlreichen - die Veranstalter schätzten etwa 7.000 - Besucher, die zwischen den Festplätzen flanierten. Für Ihre angemeldeten Angebote oder kulturellen Beiträge standen mehr als 50 Marktstände für Leckereien aus der Region, Interessantem zu Nachbarschaft, Natur und Umwelt sowie auf jedem Festplatz eine Bühne zur Verfügung.
In erster Linie präsentierten sich Nachbarschaftsinitiativen, Vereine, Parteien und lokale Anbieter mit ihren kulturellen, informativen und kulinarischen Leckerbissen, aber auch Delegationen aus den Teltower Partnerstädten Gonfreville l´Orcher (Frankreich) und Ahlen in Westfalen beteiligten sich an der Präsentation..


Die Erlöse in Form von Spenden werden wie in den vorangegangenen Jahren von der Organisations-Gemeinschaft Teltow - Berlin vorrangig für Pflege und Entwicklung des Berliner Mauerweges im Bereich der Japanischen Kirschbäume eingesetzt. 

Zusätzlich werden wir aber auch in diesem Jahr das Tōhoku-Erdbeben 2011 und die weit über Fukushima hinausreichenden Folgen angemessen berücksichtigen. Den dazugehörigen Flyer des Berliner Missionswerkes können Sie  <hier als *.pdf-File herunterladen.

Fazit:  Alles in allem war es wieder ein hervorragendes 1. Teltower Event,
an dem viele Menschen im Vorder- oder Hintergrund zum Gelingen beitrugen.

Dafür bedanken sich die Veranstalter ganz besonders und geben ihrer Erwartung Ausdruck, dieses inzwischen zur Tradition gewordene Fest auch im Jahre 2013 fortzusetzen:

DAMIT AUF EIN NEUES AM 28. April 2013 an gleicher Stelle.


Im Folgenden nun einige fotografische Schnappschüsse vom allseits gelungenen Fest (Bildvergrößerung durch Klicken auf das Minibild):

Eingangstransparent

Fantastische Kirschblüte

Vorbereitungen zum Picknick

Am Stand der BI "Teltow gegen Fluglärm"

Am Stand der Mitveranstalter B.I.T. e.V.

Kaja-Schmuck präsentiert Selbstgemachtes.

Städtepartnerschaftsverein "ToG"

"Storchenfest"-Initiatoren aus Großbeeren

Festeröffnung in Sigridshorst (v.l. BM Schmidt,
Botschafter Nakane, Naito, Terasaki, Fanter, Theilemann) 

Vor der Enthüllung zur Namensgebung (v.l.
Terasaki, Botschafter Nakane, Dr. Fanter, BM Schmidt, Naito)

Nun gibt es eine "TV-Asahi-Kirschblütenallee".

Das Unterhaltungs-Duo "Britta & Delf"
sorgte für Stimmung.

Aikido-Kampfsport-Vorführung

Darbietung des Deutsch-Japanischen Chores

Die Hitze machte sehr durstig.

Urgemütliches Sitzen unter den Sakura

12. Kirschblütenfest 2013

Wie alljährlich fand am letzten Sonntag im April, also am 28.04.2013, das diesmal zwölfte Kirschblütenfest entlang des Berliner Mauerweges bei Teltow/Berlin-Lichterfelde statt.
Dazu hatten traditionsgemäß die Organisationsgemeinschaft der Stadt Teltow, der Bürgerinitiative Teltow e.V. und der Umweltinitiative Teltower Platte Berlin alle Freunde der Japanischen Kirschblüten und Kultur sehr herzlich eingeladen. Die Veranstaltung fand bei bestem Wetter von 13 bis nach 18 Uhr statt. Die Eröffnungszeremonie erfolgte in diesem Jahr am Festplatz 1 (Sigridshorst) gegen 14.30 Uhr und am Festplatz 2 (Seehof) gegen 15.30 Uhr.

Gäste waren:

Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt, Vertreter von TV-Asahi, das Mitglied des Komitees „Sakura-Campain/Kirschbaumpflanzaktion Herr Tetsuo Terasaki und weiterere Vertreter des öffentlichen Lebens aus dem Kreise TKS und aus Berlin.

Auch 2013 war das seit Jahren bewährte Konzept erneut unter dem Motto fortgesetzt:

„Verweilen, Picknicken und Bummeln unter den Zweigen der blühenden japanischen Kirschbäume“ entlang der Hanami-Meile von der Lichterfelder Allee (mit Festplatz 2) bis zum Japan-Eck in Sigridshorst (Festplatz 1), die seitdem vorigen Jahr offiziell den Namen „TV-Asahi-Kirschblüten-Allee“ trägt.

Das Kirschblütenfest besitzt weiterhin einen nichtkommerziellen Charakter und soll zur Festigung des Vereinslebens beitragen und Kontakte fördern. Wir danken allen Vereinen, Parteien und lokalen Anbietern zu der diesjährigen Veranstaltung. Spendenerlöse sind wie in jedem Jahr zur Verschönerung des Geländes um die Kirschbaumallee vorgesehen, aber auch unsere Projektarbeit mit Japan bezüglich der Erdbeben- und Tsunamiopfer  wird fortgesetzt.

Auch wenn in diesem Jahr die Kirschblüte noch in zarten Knospen stand, genossen wir alle bei Sonnenschein interessante Programme von Seehof bis Sigridshorst.   

 

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13. Kirschblütenfest 2014

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