Fast acht Jahre City-Bus in Teltow - Probleme und Perspektiven (04.01.2009)
- Hoffnung durch die S-Bahn
- Krisengeschütteltes AGENDA-Projekt
- Feiern zum 5jährigen Bestehen des CityBus am 6. Januar 2006
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Stand und Perspektiven - 1.111.111 Fahrgäste seit Januar 2001 befördert
- Vom CityBus zum RegioBus ? - Finanzkrise abgewendet - neue Probleme durch intensiven Straßenbau
- Erfreuliche Verbesserungen für Ruhlsdorf ab 01.07.2008

- Erneut prinzipielle (sinnvolle?) Änderungen bei der CityBus-Linie ab 14.12.2008

- Aktuelle Baumaßnahmen

City-Bus ist etabliert, fährt aber nicht kostendeckend
Das ursprünglich 1999 von der B.I.T. initiierte, dann aber im Rahmen der Arbeit der Lokalen Agenda 21 von Mitgliedern der B.I.T. und über lange Jahre vor allem auch von den "Linken" (Die Aktivisten der erste Stunde waren Gisela Greiner von 1999 - 2006, Rosa-Maria Schröder von 1999 - 2006 und Manfred Uhlig seit 1999; seit 2006 lösten Detlef Fanter und Michael Weber die Damen ab.) begleitete Projekt "City-Bus in Teltow" ist von der Bevölkerung Teltows relativ gut angenommen worden und erfreut sich seit Januar 2001 eines regen Zuspruches vor allem bei den Bürgern, deren Mobilität durch das Fehlen eigener Fahrzeuge eingeschränkt ist. Das Konzept, die Kleinbusse durch die Wohnquartiere fahren zu lassen, wobei das Ein- und Aussteigen entlang der Fahrstrecke nicht unbedingt an Haltestellen gebunden ist (=Tramp-Bus-Konzept), hat sich als richtig erwiesen. Ganz bewusst wurde auch als Angebot an sozial schwache Bürger der niedrige Fahrpreis von 0,50 € bis heute beibehalten. Der niedrige Fahrpreis führt allerdings auch dazu, dass die drei City-Busse trotz Werbeeinnahmen und Sponsoring nicht kostendeckend fahren. Jährlich muss die Stadt Teltow ca. 50.000 EUR zuschießen, um die Stadtlinie zu erhalten. Das ist zwar eine schmerzhafte, aber dennoch sinnvolle Ausgabe, kommt sie doch vor allem unseren Bürgern mit niedrigem Einkommen zugute.

Negative Auswirkungen auf die Fahrgastzahlen hatten in der Vergangenheit der tägliche Verkehrsstau am Ruhlsdorfer Platz und die zahlreichen laufenden Straßenbaumaßnahmen. Aus diesem Grunde ist eine Verringerung des städtischen Zuschusses vorerst nicht abzusehen. Zum Jahresende 2003 wurde der Erhalt des City-Busses noch schwieriger, denn ein wichtiger Sponsor (Pflanzen-Kölle) stellte seine Zahlungen ein. Ein Alternativ-Vorschlag der HVG lief darauf hinaus, die Verbindung zwischen Sigridshorst und Ruhlsdorfer Platz über Seehof wegen ungenügender Nutzung aufzugeben, um damit einen Bus einzusparen. Außerdem sollte der Takt von 40 auf 60 Min. verlängert werden, wobei von Sigridshorst / Mahlower Straße alternierend entweder über Warthestraße zum Greenpark und zurück über Ruhlsdorf / Mühlendorf nach Sigridshorst gefahren wurde (Ring A) bzw. in umgekehrter Richtung (Ring B). Damit ergab sich zwischen Sigridshorst und Bürgertreff ein angenäherter 30-Minuten-Rhythmus, wodurch die Verkehrsbeziehungen zu den anderen Linien zunächst sogar verbessert wurden. Diese Lösung, die bis zum 27.05.2006 Bestand hatte, wurde mit dem Bürgermeister und der AGENDA-Gruppe "Citybus" abgestimmt und zum Fahrplanwechsel am 14.12.2003 eingeführt.

Verbesserung der Situation durch die S-Bahn ?
Eine Verbesserung der finanziellen Lage
wurde ab dem Zeitpunkt (Februar 2005) erwartet, als der City-Bus seine zusätzliche Funktion als S-Bahn-Zubringer erhielt. Mit der seit Jahren diskutierten und seit Februar 2005 realisierten Anbindung Teltows an das Berliner S-Bahnnetz sollte sich das Nahverkehrsnetz in Teltow insgesamt verbessern und die Rentabilität unserer Stadtlinie wesentlich erhöhen.


Immer wieder (z.B. MAZ vom 18.07. bzw. 26.9.2003) geisterten stattdessen Hiobs-Botschaften durch die Presse, die man als "normaler" Bürger nicht nachvollziehen konnte. Durch finanzielle Querelen des Berliner Senats mit der S-Bahn GmbH - 5,5 Mio EUR wurden monatlich einfach nicht bezahlt - standen bereits seit 2001 einige der zu erbringenden Bahn-Leistungen zur Disposition. Dabei wurde an eine zeitweise Stilllegung des mit großem Aufwand modernisierten Streckenabschnitts Wannsee-Schöneberg sowie der letzten wieder aufgebauten Strecken Westkreuz-Spandau und Priesterweg-Lichterfelde Süd(-Teltow Stadt) (!!??) gedacht. Das war angesichts der auf Hochtouren laufenden Bauarbeiten am neuen Streckenabschnitt Lichterfelde Süd-Teltow Stadt ein Hohn; man musste ernsthaft am Verstand der maßgeblich Verantwortlichen zweifeln. Da Sparmaßnahmen in Brandenburg auf diesem Gebiet nicht vorgesehen waren - die entsprechenden Beiträge wurden problemlos geleistet - , wären wir wohl im schlimmsten Fall mit einer "Inselbahn Lichterfelde Süd - Teltow Stadt" analog der ehemaligen Stichbahn Zehlendorf - Düppel "beglückt" worden, die dann vielleicht Anschluss an die Regionalbahn ins Berliner Zentrum erhalten hätte !!??
Auf der Einwohnerversammlung zum S-Bahn-Bau am 29.07.2003 und beim ersten Spatenstich am 22.10.2003 wurden die Gerüchte auf Nachfrage weder bestätigt noch dementiert. Zum Glück haben sich die Verantwortlichen im Dezember 2003 eines Besseren besonnen, und
eine neue vertraglich langfristige Vereinbarung zwischen Berliner Senat und S-Bahn GmbH konnte schließlich unter Dach und Fach gebracht werden. Damit standen endlich alle Signale für den Teltower S-Bahn-Anschluss auf "Grün" ! Das ganze Bauvorhaben zog sich dann mit etlicher Verzögerung bis Februar 2005 hin. Die damit in Zusammenhang stehenden Probleme können Sie  hier  nachlesen.

Bis zur Fertigstellung des S-Bahn-Anschlusses ist der City-Bus planmäßig weitergefahren, denn eine einmal eingestellte Buslinie wäre schwerlich wieder zum Leben erweckt worden. Ob sich die Auslastung des CityBus tatsächlich seit dem S-Bahn-Anschluss im Februar 2005 verbessert hat, ist bisher nicht bekannt.
Deshalb tragen Sie bitte auch Ihren Anteil dazu bei, indem Sie die Teltower Stadtlinie noch intensiver nutzen !

Immer wieder neue Krisen um den Stadtbus - aber bisher immer Rettung in Sicht !
Eine erneute Hiobsbotschaft musste der Teltower Bürgermeister auf der 18. SVV am 22.06.2005 mitteilen, denn "der letzte große Sponsor ... , die Greenpark AG, hat seinen Vertrag zum Ende diesen Jahres
(2005) gekündigt
(MAZ vom 24.06.2005/PNN vom 25.06.2005). Nun mussten sich Busgesellschaft und Stadtväter umgehend zusammensetzen, um zu retten, was zu retten war. Es blieb aber Konsens aller Beteiligten, den Bus, wenn vielleicht auch mit erneuten Einschränkungen, weiterhin verkehren zu lassen !! In diesem Zusammenhang teilte der Bürgermeister ferner mit, im Rahmen der Diskussion zu gemeinsamen Vorhaben in der Region Gespräche mit seinen Amtskollegen aus der Region dahingehend zu führen, eine Fortsetzung des Projektes CityBus als RegioBus mit entsprechender kommunaler Beteiligung zu forcieren. Trotz erster Ansätze gab es allerdings bis heute keine konkreten Abmachungen (s. weiter unten) !
Neue Gedanken hierzu kamen nicht etwa aus der Region mit den Kommunen Stahnsdorf und Kleinmachnow, die sich nach wie vor sehr schwer damit tun, sondern aus dem Nachbarkreis TF (PNN vom 13.12.2005) auf.
Vor allem die Gemeinde Großbeeren (!) hat offensichtlich großes Interesse an der Erschließung durch den CityBus. Inzwischen gab es im November 2006 auch ein informelles Gespräch zwischen den Bürgermeistern von Großbeeren, Herrn Ahlgrimm (CDU), und Teltow, Herrn Schmidt (SPD), unter Beteiligung der AGENDA-Gruppe "CityBus/ÖPNV". Die konkreten Verhandlungen sollten im Januar 2007 aufgenommen werden. -
Das geschah auch -
allerdings sind die Verhandlungn wieder ins Stocken geraten, weil es bezüglich einer Neuordnung des Großbeerener ÖPNV trotz intensiver Gespräche und Modellvorstellungen gemeinsam mit HVG, VTF und den beiden Kommunen zu keinem Konsenz kam.

Vom Havelbus-Betriebsleiter kam am 29.06.2005 ebenfalls das positive Signal, dass "der City-Bus nicht sterben darf" (MAZ vom 30.06.2005), und über neue Vermarktungsansätze für den City-Bus sprachen Bürgermeister Schmidt und der damalige Havelbus-Geschäftsführer de Boor Anfang Juli 2005 (MAZ vom 08.07.2005). Noch im Juli 2005 kündigte de Boor in einem Pressegespräch an, dass mit einer großangelegten Marketing-Kampagne demnächst für den Citybus geworben werden soll, um vor allem auch eingefleischte Kraftfahrer von diesem Angebot zu überzeugen (PNN vom 16.07.2005). Ergebnis dieser Aktion blieben offensichtlich nur die als Gag angekündigten  "Trittbrett"-Puppen , die zum Fünfjährigen Jubiläum am 6.1.2006 vorgestellt wurden !?

Anlässlich der Vorbereitungen zum 5-jährigen Jubiläum am 06.01.2006 hatte sich die Stadtverwaltung schließlich dazu bekannt, einen oder mehrere neue Sponsoren bis Oktober 2005 zu finden, damit der Fahrpreis weiterhin stabil bei 50 Cent bleibt und die Linienführungen keine weiteren Abstriche erfahren müssen. Nach entsprechenden Aktivitäten konnte der Teltower Bürgermeister im September tatsächlich erfreut mitteilen (MAZ/PNN vom 16.09.2005), dass neue Sponsoren für die fehlenden 18 T€, die den weiteren Betrieb des CityBus ermöglichen, gewonnen werden konnten !! Die großzügige Unterstützung kam nun von der Wohnungsbau-Gesellschaft Teltow (WGT), der Teltower Wohnungsbau-Genossenschaft (TWG), der AOK Potsdam und der Firma Tele Columbus. Leider stieg die Firma Tele Columbus bereits zum Jahresende 2007 wieder aus, so dass erneut Aktivitäten anliefen, um die zusätzlichen Gelder zu sichern.
 
Bis zum 15.12.2005 erfuhr der City-Bus zusätzliches Ungemach durch die halbseitige Sperrung der Mahlower Straße zwischen Ruhlsdorfer Platz und Gonfrevillestraße bzw. wird er möglicherweise im Jahr 2008 durch die vorgesehenen Verkehrseinschränkungen auf der Ruhlsdorfer Straße (L 794) erfahren. Als Vorarbeit für die Generalsanierung der L 794 sollen die maroden, seit 1906 liegenden Abwasserdruckrohre auf einer Länge von 1,3 km (Ruhlsdorfer Platz bis Schenkendorfer Weg) durch die Berliner Wasserbetriebe, in deren Zuständigkeitsbereich diese Aufgabe fällt, saniert werden. Diese Arbeiten, die ursprünglich im Oktober 2005 beginnen sollten, sind nun auf März/April 2008 beginnend terminisiert und werden sich bis Ende 2008 oder sogar bis Anfang 2009 hinziehen. Wie auch die FDP plädieren wir dafür, dass eine Vollsperrung der Ruhlsdorfer Straße in diesem Zusammenhang unzumutbar ist, denn die reine Umleitung über die Iserstraße, die inzwischen auch bei den dortigen Anliegern auf heftigen Widerstand stößt, ist keine akzeptable Alternative !! Da diese Straße unter Landeshoheit steht, hat die Kommune leider nur wenig Einfluss auf eine Beschleunigung dieses Prozesses. 
Wie inzwischen auch öffentlich bekanntgegeben wurde
(MAZ vom 16.01.2008), werden die Bauarbeiten Ende März 2008 beginnen und voraussichtlich im Dezember 2008 beendet sein. Dabei wird es einen Einrichtungsverkehr vom Ruhlsdorfer Platz in Richtung Ruhlsdorf bis zumSchenkendorfer Weg geben. Nur in dieser Richtung wird dann auch der CityBus verkehren - für die Anbindund des Ortsteiles Ruhlsdorf wird es Ersatzlösung geben müssen ! Wie diese aussehen wird, darüber wird zur Zeit mit der HVG das Gespräch gesucht ! 

Am 6. Januar 2006 rollte der CityBus seit fünf Jahren
"Totgesagte leben länger", sagt der Volksmund. Und in der Tat passt dieser Spruch für das Teltower AGENDA-Kind "CityBus" ! Nachdem immer wieder Unkenrufe das Sterben der vor allem für die älteren und sozial schwächeren Bürger eingerichteten Stadtbus-Linie vorausgesagt hatten bzw. seine Einstellung gefordert hatten, trug der beharrliche Kampf um dieses Verkehrsmittel bis heute Früchte, wenngleich sich die Verantwortlichen eine noch bessere Auslastung wünschen würden.
Immerhin haben die kleinen Teltower Flitzer in fast 5 Jahren (bis etwa November 2005) rund 800.000 Fahrgäste auf mehr als 900.000 Fahrplan-Kilometern befördert, was einer mittleren Auslastung von etwa 20 Fahrgästen pro Fahrt entspricht ! 
Da die CityBus-Linie nicht allein existiert, sind auch die optimalen Verknüpfungen mit den anderen Buslinien und Bahnlinien von wesentlicher Bedeutung. Hier gibt es noch erheblichen Verbesserungsbedarf, deshalb widmet die AG "CityBus/ÖPNV" der Lokalen AGENDA Teltow seit Oktober 2005 dem gesamten ÖPNV in der Region stärker ihre Aufmerksamkeit. Zu diesem Thema erfahren Sie  hier  Weiteres. 

Großzügiges Sponsoring, die Unterstützung durch HVG und Teltower Stadtverwaltung sowie der unermüdliche Einsatz der AGENDA-Gruppe "CityBus" erlaubten nun zu Beginn des Jahres 2006, genauer gesagt am Freitag, dem 6. Januar 2006, zwischen 11 und 13 Uhr am Teltower Brotbräuhaus, auf fünf Jahre CityBus-Betrieb zurückzublicken. Das "Teltower Stadtblatt" berichtete in seinen Ausgaben 11+ 12 (2005) und 01 (2006) ausführlich von den Vorbereitungen, im Heft 02 (2006) von den Feierlichkeiten.. 
An diesem Festtag gab es ganztägig Freifahrten mit den Bussen und einen kleinen Sekt-Umtrunk mit offiziellen Reden des Teltower Bürgermeisters, Herrn Schmidt, des Geschäftsführers der HVG, Herrn de Boor, und der damaligen Vorsitzenden der AGENDA-Gruppe, Frau Schröder (Die Linke), sowie Bratwürste und Glühpunsch vom "Brotbräuhaus" mit musikalischer Umrahmung durch die Diskothek "Brandenburg" und den Teltower Männerchor "Frohsinn". Bei leichtem Frost und unangenehmem Wind lief alles pünklich ab - die neu gestalteten Flitzer, die als angekündigter Marketing-Gag mit lustigen Schwarzfahrern bestückt waren, fanden großen Anklang, vor allem für die kostenlosen Stadtrundfahrten. Nach einer guten Stunde - Sekt und Punsch hatten zunächst für Erwärmung gesorgt - war es den meisten Besuchern dann doch zu kalt geworden, so dass sich die anfangs relativ große Gästerunde, zu der sich zahlreiche Abgeordnete des Stadtparlamentes und auch der Landtags-Abgeordnete Klocksin gesellt hatten, bereits kurz nach 12 Uhr aufgelöst hatte.   

Einige Schnappschüsse von der kleinen, aber feinen Veranstaltung am 6. Januar 2006 zeigen die folgenden Bilder. (Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern !)

Die neu gestylte CityBus-Flotte CityBus-Förderer und "Trittbrett"-Fahrer
Offizielle Grußworte (v.l.)
R.-M. Schröder
(AG CityBus),

Th. Schmidt (Bürgermeister Teltow),
J. de Boor
(HVG-Geschäftsführer)
Musikalische Umrahmung durch Teltower Männerchor "Frohsinn" Heiße Gespräche bei unangenehmer Kälte

In weniger als 7 Jahren 1 Million Fahrgäste beim Teltower CityBus
Mit Veränderung der Linienkonzeption zum 28. Mai 2006 begann eine neue Phase des Teltower CityBusses. Etliche Ungereimtheiten beim Betrieb und neue Randbedingungen, wie z.B. die Wieder-Inbetriebnahme des Regionalbahnhofes, legten eine Umstrukturierung des CityBus-Netzes nahe. Die bisher erfolgreiche Einführung eines neuen Linienkonzeptes führte dazu, dass seitdem zwei unabhängige Linien durch Teltow "flitzen", die nun bessere Anschlüsse zu den anderen Linien des ÖPNV ermöglichen.

Am 6. Januar 2007 konnten wir mit Stolz auf 6 Jahre CityBus Teltow zurückblicken, wenngleich die Nutzung und Auslastung immer noch nicht die Erwartungen erfüllt. Dazu tragen vielleicht auch noch einige Ungereimtheiten in der Fahrplangestaltung bei.
Im Laufe des Sommers 2007 wurde der einmillionste Fahrgast "unerkannt" befördert, da dieses Ereignis leider nicht gebührend gewürdigt wurde ! Das nächst mögliche Jubiläum, der Fahrgast Nr. 1.111.111, wird nun Ende Januar 2008 im 8. Jahr des Bestehens nicht wieder vergessen !

Die Vorbereitungen für dieses Ereignis liefen an - und am Montag, dem 28.01.2008 war es dann soweit:

Um 11:28 Uhr erreichte die Linie A, die um 11:01 Uhr am Regionalbahnhof abgefahren war, den Teltower Marktplatz in unmttelbarer Nähe des neuen Bürgerzentrums. Der Bus hatte sich gut, vor allem mit Senioren gefüllt - begleitet von zwei AGENDA-Mitgliedern und einem Havelbus-Mitarbeiter. Am Marktplatz wurde der Jubiläumsbus vom Teltower Bürgermeister, weiteren Havelbus-Mitarbeitern sowie AGENDA-Mitgliedern und natürlich der Presse in Empfang genommen. Während einer kleinen Gratulationskur durch den Bürgermeister, Havelbus und Lokale AGENDA wurde der 1.111.111te Fahrgast, die Teltowerin Frau Brigitte Neumann, mit dem Überreichen eines ansprechenden Präsents bedacht. Die überraschte Teltowerin, die gerade auf dem Weg zu ihrer Arbeitsstelle war und den CityBus regelmäßig nutzt, fand zunächst kaum Worte - nach einigen Minuten lobte sie jedoch das gute Angebot, das sie nicht mehr missen will. Sie hofft ebenso wie die Organisatoren, dass der Bus, der inzwischen 1,4 Mio km auf de Buckel hat, der Stadt noch lange erhalten bleibt. 

Im folgenden sind einige Foto-Schnappschüsse von diesem Ereignis zusammengestellt:



Der Jubiläumsbus setzt am Regionalbahnhof ein. (Foto: B.I.T.)

Der Jubiläumsbus füllt sich.
(Foto: B.I.T.)

Die Überraschung ist gelungen.
(Foto: B.I.T.)

Bürgermeister, HavelBus und Lokale AGENDA gratulieren. (Foto: MAZ, E. Kögler)


Aber - die Linien können nur dann weiter erhalten werden, wenn sie auch gut genutzt werden - deshalb: 

Nutzen Sie bitte unsere kleinen Stadtflitzer so oft es geht !!

Die Bemühungen aller Beteiligten - Stadtverwaltung, Lokale AGENDA, Havelbus GmbH und Verkehrsverbund Berlin Brandenburg - zielen darauf ab, durch ständige Optimierung der Fahrplan- und Liniengestaltung die Attraktivität und Effektivität des CityBus-Netzes zu steigern und möglichst in regionaler Sichtweise zu einem RegioBus-Angebot zu erweitern. Ob das gelingt - darüber wird zu berichten sein !

Neue Finanzkrise überwunden - Gespräche über Erweiterung zum RegioBus zunächst gescheitert - weiteres Ungemach durch Bauarbeiten
Wie schon weiter oben erwähnt, sollten noch im Januar 2007 Verhandlungen mit der Gemeinde Großbeeren zur Anbindung an Teltow über den CityBus aufgenommen werden. Im Ergebnis der Voruntersuchungen zeigte sich jedoch, dass es noch zu früh war, über diesen Schritt nachzudenken, denn die Gemeinde Großbeeren benötigt eine generelle Verbesserung der Linienstruktur, die aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht durch den Kreis TF unterstützt wird. Insofern wird es nun etwas Zeit benötigen, auf diesem Gebiet voranzukommen. Das aktuelle Stagnieren der Gespräche ist leider auch auf die Verstimmung von Großbeeren über die Blockierung des GVZ-Ausbaus durch Teltow, zu der sich auch die B.I.T. bekennt, bestimmt.

Dafür ist in die Zusammenarbeit mit den Gemeinden Kleinmachnow und Stahnsdorf seit 30.10.2007 wieder Bewegung gekommen. Während der Teltower Bürgermeister bereits seit 2006 das RegioBus-Konzept ideell unterstützt, ist nun auch sein Kleinmachnower Kollege bereit, die Aktivitäten in dieser Richtung zu unterstützen - ja, er stellte für die Vorbereitungen sogar eine entsprechende Plansumme
in den Haushalt 2008 ein. Auch der Stahnsdorfer Bürgermeister hatte ursprünglich seine Bereitschaft zu Vorbereitungsrunden gemeinsam mit der HVG signalisiert. Ein erstes Arbeitsgespräch zwischen Vertretern der drei Kommunen fand am 19.12.2007 im Stahnsdorfer Gemeindezentrum statt. Damit eröffnete sich erstmalig die Möglichkeit, bis Ende 2008 das bereits im Nahverkehrsplan des Kreises PM (NVP) verankerte Projekt "RegioBus" anzuschieben. Während die Kleinmachnower und Teltower AGENDEN ähnliche positive Positionen zum RegioBus einnehmen, können sich Stahnsdorf, woher die Beantragung im NVP stammt, und die HVG damit nicht so recht identifizieren, da es nicht mehr als ein formaler Akt wäre, der zur Zeit jedoch keine Vorteile bringt und somit für diese beiden Partner nicht relevant ist. Konsens zwischen allen Teilnehmern des Gespräches, das mit einer Darstellung der regionalen Verkehrssituation in der Region durch die Lokale AGENDA Teltow eingeleitet wurde, war jedoch, dass es dringend erforderlich ist, eine entsprechende Studie zur Situation des regionalen ÖPNV zu beauftragen, um das Gesamtsystem im Sinne aller Partner zu reformieren. Entsprechende Aktivitäten (z.B. Vergabe einer Diplomarbeit etc.) sollten nun umgehend aufgenommen werden, da sich die HVG nicht in der Lage sieht, diese Aufgabe in Eigenregie zu realisieren.       

Ab 12. Februar bzw. 10. Juni 2007 gab es noch einige kleinere Änderungen auf der Linie B, um die Zeiten montags bis freitags und samstags besser aneinander anzupassen. Die mit dem Umzug der Stadtverwaltung in die Kuppelmayr´sche Siedlung erfolgte Aufwertung des Marktplatzes sollte auch durch zwei zusätzliche Fahrten unterstrichen werden - jedoch gab die HVG diesem Ansinnen aus finanziellen Gründen noch kein grünes Licht. Hier sollen Gespräche im Januar 2008 eine Klärung bringen.

Die finanzielle Lage des CityBus entwickelte sich Ende 2007 wieder problematisch. Auf einem Treffen zwischen Vertretern der HVG, der Stadtverwaltung und der AGENDA Teltow am 12.11.2007 musste nämlich festgestellt werden, dass auf Grund der Preisentwicklungen auf den Sektoren Treibstoffe, Gemeinkosten, Sponsoring sowie sinkender Zuwendungen durch Landkreis und Bund die Kostendeckung am Limit ist bzw. für 2008 nicht gesichert ist. Während HVG und Stadtverwaltung für eine Fahrpreisangleichung an den üblichen VBB-Tarif mit zusätzlicher Stützung durch die Kommune Teltow plädieren - wie es auch mit der Linie 623 in Stahnsdorf praktiziert wird -, will die Teltower AGENDA-Gruppe entweder den niedrigen Fahrpreis erhalten und die fehlenden Mittel durch weitere Rationalisierungsmaßnahmen im Busbetrieb auffangen oder eine nur moderate Preiserhöhung zulassen. Eine Fahrpreiserhöhung würde die Beweglichkeit bezüglich qualitativ und quantitativ besserer Verkehrsangebote zwar deutlich erhöhen, die soziale Komponente dabei aber negieren. Die Konstanz der Fahrpreise würde die soziale Komponente zwar erhalten, die Möglichkeiten für verbesserte Angebote aber einschränken.
Inzwischen hat sich die Situation wieder entschärft, da ein neuer und großzügiger Sponsor, die Mittelbrandenburgische Sparkasse, in die Bresche
gesprungen ist. Damit ist die Finanzierung des Teltower CityBus zumindest für das Jahr 2008 erneut gesichert !
Leider zieht sich die Prozedur aber noch hin - von Seiten des Sponsors -, da sich Kompetenzprobleme ergaben. Aus einer Nachfrage am 9.6.08 ergab sich, dass die Probleme in Kürze ausgeräumt sind und nun das Kennzeichnen der Busse mit einem Werbeanstrich erfolgen kann. 


Weiteres neues Ungemach droht allerdings aus einer Richtung, die für die Existenz des CityBus wie schon in der Vergangenheit große Gefahr heraufbeschwört, nämlich die im Dezember 2007 begonnenen, im Jahr 2008 in großem Umfang durchzuführenden und sich möglicherweise sogar bis 2010 hinziehenden Bauarbeiten auf wichtigen Teltower Hauptstraßen. So haben am 28.11.2007 die Bauarbeiten auf der Mahlower Straße zwischen Einmündung L.-Herrmann-Straße und Gartenstraße begonnen. Bereits an den ersten drei Arbeitstagen war jedoch wie schon in der Vergangenheit festzustellen, dass die Abstimmung zwischen Stadtverwaltung, HVG, Landesstraßenamt und Bauausführenden trotz vorangegangener Absprachen wieder einmal nicht funktionierte !!! Wenngleich bereits in einer kleinen Notiz (z.B. MAZ vom 22.11.2007) auf die beginnenden Bauarbeiten hingewiesen wurde, hielt es der Verkehrsbetrieb nicht für nötig, rechtzeitig Informationen über das INTERNET und die Presse bzw. über korrekte Aushänge an den Haltestellen herauszugeben !! Dies geschah erst nach einer guten Woche und entsprechender Intervention durch die Lokale Agenda und das Bauamt Teltow. Das ganze wurde dadurch noch getopt, dass gleichzeitig auch Umleitungen im Wohngebiet Flussviertel notwendig wurden ! Wir werden deshalb versuchen, an dieser Stelle mit aktuellen Informationen aufzuwarten, wenn es auch nicht immer leicht ist !!!

Wichtige Verbesserungen ab 01.07.2008 vor allem für Ruhlsdorf
"Gut Ding will Weile haben" sagt ein altes Sprichwort
- und in der Tat: Die HVG hat das Flehen der Lokalen Agenda in Teltow endlich erhört.
Seit gut zwei Jahren, nachdem der Teltower Ortsteil Ruhlsdorf durch den Wiederaufbau der Anhalter Bahn "seinen" Schienersatzverkehr von Teltow nach Ludwigsfelde verlor, der immerhin die ganze Woche über Ruhlsdorf stündlich sowohl mit dem Teltower Zentrum als auch dem Ludwigsfelder Zentrum und Bahnhof verband, war der Anschluss an die Umgebung stark eingeschränkt. Die alte Linie 621 fährt zwar immer noch von Teltow nach Ludwigsfelde, aber ohne sinnvollen Anschluss in Genshagener Heide nach Schönefeld und stark ausgedünnt nur im Berufsverkehr. Am Wochenende verkehrt diese Linie nicht mehr. Dafür übernahm der Teltower CityBus B die durchgängige Werktags-Anbindung, jedoch am Sonntag und abends ist der inzwischen durch Zuzüge vergrößerte Ortsteil nicht mehr zu erreichen. Eine erste Verbesserung wurde vor einem Jahr erreicht, als am Sonntag wenigstens drei Fahrten auf Kosten eines ausgedünnten Samstagverkehrs möglich wurden. Nach einem weiteren Jahr des Wartens und der Einsicht bei der HVG, dass ähnlich wie bei der Anbindung des Stahnsdorfer Ortsteiles Güterfelde etwas getan werden muss, wird es nun ab 01.07.2008 auf der CityBus-Linie B einen durchgehenden Sonntagsverkehr von 10 bis 20 Uhr im Zweistunden-Rhythmus zwischen Ruhlsdorf und Warthestraße geben. Am Samstagabend wird es zwei zusätzliche Fahrten und in der Woche wird es noch eine zusätzliche Vorabendfahrt geben. Die Fahrten werden durch ein Taxi-Unternehmen mit Kleinbussen realisiert.
Es bleibt zu hoffen, dass die lange von den Ruhlsdorfern geforderte Verbesserung der ÖPNV-Anbindung nun auch entsprechend intensiv genutzt wird. Die neue Verbindung wird zunächst bis Dezember 2008 befristet bleiben.

Eine kleine Veränderung, die hoffentlich auch gut angenommen wird, dient vor allem einer späteren Verbindung von der Warthestraße und dem Bürgerzentrum in Richtung Teltow, Bahnhof. Dafür wird die letzte Fahrt von Teltow, Bahnhof wegen der schlechten Nutzung nur noch bis zum S-Bahnhof geführt. Anschließend übernimmt dann dieser Bus die oben erwähnte Zusatzfahrt über Ruhlsdorf zur Warthestraße und wieder zurück nach Ruhlsdorf.  

Um die Attraktivität unseres CityBus-Verkehrs weiterhin zu unterstützen, gibt die Agenda in Zusammenarbeit mit dem Stadtmarketing Teltow zum 01.07.2008 ein neues Faltblatt für den CityBus heraus, das in attraktiver Aufmachung und in einer relativ hohen Auflage von zweimal 2.500 Exemplaren im Jahr aufgelegt wird. Auf dem Blatt sind neben allen Haltestellen der CityBusse und den Fahrplänen auch die wichtigsten Anlaufpunkte und Sehenswürdigkeiten der Stadt nebst Lokalitäten, Kindereinrichtungen etc. verzeichnet. Damit gibt es erstmalig eine kompakte Übersicht über die Stadt. Die weiteren wichtigsten Verkehrsverbindungen sind ebenso verzeichnet. Der Clou ist eine Zusammenstellung von möglichen Stadtrundfahrten, die sich jedermann, ob Besucher oder Einwohner, für den Preis von 1 € = 2 Tickets ab und zu leisten sollte, um die Veränderungen in unserer stetig wachsenden Stadt zu verfolgen. Das neue Faltblatt können Sie sich  <hier>  als *.pdf-File (1,4 MB) herunterladen.

CityBus-Linie B bedient ab 14.12.2008 die neu eröffnete Nordspange - Pro und Contra

Bedingt durch die Fertigstellung der Nordspange (verlängerte Oderstraße-Zeppelinufer) werden die Nutzer unserer „Stadtflitzer“ ab Großem Fahrplanwechsel am Sonntag, dem 14.12.2008, erneut mit einem veränderten Linienkonzept konfrontiert, das unserer Meinung nach noch nicht optimal durchdacht ist. Das betrifft vor allem Fahrgäste der Linie B mit der derzeitigen Linienführung S-Bhf. Teltow-Stadt (SBT) – Ruhlsdorf – Warthestraße / Oderstraße.

Für die Nutzer der CityBus-Linie A mit der unveränderten Linienführung Regional-Bhf. Teltow (RBT) – SBT – Marktplatz – Einkaufsmeile Oderstraße – Knotenpunkt Warthestaße bleibt samstags alles beim alten; montags bis freitags gibt es lediglich folgende positive Korrekturen:  

1)       Die frühen Einsatzfahrten ab SBT werden an die Veränderungen der Ankunft/Abfahrt des Regional-Express RE4 am RBT angepasst.

2)       Zur Sicherung der Anschlüsse am RBT zur Linie 601 nach Sigridshorst und am SBT zur S25 nach Berlin verkehrt die Linie 622A ab Warthestraße durchweg 3 Minuten früher.

3)       Zusätzlich wird die letzte Fahrt 19:01 Uhr ab RBT in Richtung SBT nun bis Warthestraße verlängert, um das Angebot von/zur Altstadt zu verbessern.

Ursprünglich hatte man geplant, die ÖPNV-Erschließung der Nordspange über eine Verlängerung der Linie 629 zum SBT zu realisieren. Da das Fahrgastaufkommen von Kleinmachnow zum SBT naturgemäß sehr gering ist, was sich z.B. auch in der schlechten Nutzung der Linie 620 zeigt, offerierte die HVG die kurzfristige Lösung – leider ohne gemeinsame Vorbereitung mit der Agenda-Gruppe -, die CityBus-Linie B anstatt durch die Iserstraße nun über die Nordspange zu führen, wodurch sich die neue Linienführung Ruhlsdorf – SBT – Oderstraße / Warthestraße ergibt. Obwohl Iserstraße und Greenpark nun nicht mehr vom CityBus bedient werden, wird dieser Bereich montags bis freitags weiterhin ausreichend durch die Linien 621, 624 und 627 erschlossen. Als großer Nachteil ist aber das Entfallen einer Busverbindung am Wochenende zu sehen, wenngleich die Frequentierung in diesem Zeitraum nicht gerade überwältigend ist.

Durch Zusatzfahrten morgens und abends werden nun generell die Fahrten der Linie 620, die künftig montags bis freitags erst an der Warthestraße in Richtung Berlin-Wannsee einsetzt, ersetzt. Diesem Wunsch der Agenda-Gruppe konnte somit zwar formal entsprochen werden - es wäre jedoch besser gewesen, eine andere Linie, wie z.B. die Linie 621, aus der Iserstraße abzuziehen.

Durch das neue Angebot mit parallelem Verkehr der Linien A und B im Abschnitt SBT / Warthestraße ergeben sich zunächst folgende Verbesserungen vor allem für die Einwohner von Ruhlsdorf, der Neuen Wohnstadt, der Altstadt und des Italienische Dörfchens:

1)       Die Altstadt und das Einkaufszentrum Oderstraße sind nun immer direkt von jeder Haltestelle in der Neuen Wohnstadt aus zu erreichen (Linie A = John-Schehr-Straße / L.-Herrmann-Straße; Linie B = E.-Schneller-Straße / G.-Sandtner-Straße).

2)       Anschlussoptionen auf die in Aussicht stehende Ansiedlung des „Kaufland“ und die Anbindung des Freibads „Kiebitzberge“ sind gegeben.

3)       Montags bis freitags sind die Bereiche Neue Wohnstadt und S-Bahnhof (mit Anschlüssen von/zu den Linien S25 und 601) zweimal in der Stunde an die Altstadt (Hst. Oderstraße / Badstraße in 5 Min. und Marktplatz in 8 Min.) und an das Einkaufszentrum Oderstraße in 8 bzw. 14 Min. angebunden. Samstags bleibt es beim 2-Stunden-Takt, der unserer Meinung nach nicht optimal zwischen den Linien abgestimmt ist. Weiterhin könnte auch der Parallelverkehr zu einer zusätzlichen Verschlechterung des gesamten Fahrgastaufkommens auf beiden Linien führen, was der Anfang vom Ende weiterer Einschränkungen wäre.

4)       Montags bis freitags gelangt man zum Früh- und Nachmittagsverkehr von Ruhlsdorf aus mit den Linien 621 (in 15 Min.) und 622B (in 11 Min.) stündlich zweimal zum S-Bahnhof; außerdem wird Ruhlsdorf nun montags bis freitags bis nach 21 Uhr und samstags bis nach 20 Uhr erreicht.     

5)       Die Einwohner des „Italienischen Dörfchens“ sind nun wieder direkt über den CityBus an den SBT und den Knoten Warthestraße angebunden.

Neben den bereits erwähnten Schwächen dieser neuen Linienführung gibt es neben den genannten Problemen noch die weitere, weniger gute Nachricht, dass das Sonntagsangebot nach Ruhlsdorf im Testhalbjahr nicht angenommen wurde. Deshalb wird es ab 14.12.2008 künftig sogar nur noch je eine Verbindung vormittags und nachmittags, nun zwischen Ruhlsdorf und dem S-Bhf., sowie in der Gegenrichtung geben. Diese Maßnahme ist allerdings verständlich, da die Bürger, die immer nach einem verbesserten Wochenend-Anschluss riefen, diesen nun aber nicht nutzen !!
Man wird abwarten müssen, ob sich das neue Konzept, das nicht die uneingeschränkte Zustimmung durch die Agenda-Gruppe "CityBus/ÖPNV" erhielt, wirklich bewährt. Die HVG argumentierte damit, die Nordspange unbedingt bedienen zu müssen, obwohl der Bedarf eigentlich nicht so recht erkennbar ist. Wir stehen dem ganzen Unterfangen sehr skeptisch gegenüber und hatten um Aufschub dieser Maßnahme gebeten. Selbst die Stadt war ziemlich überrascht trotz kürzlich geführter Gespräche zwischen dem Bürgermeister und der HVG, da auch noch eine zusätzliche Aufpflasterung für eine weitere Haltestelle am Kreisel "Zehlendorfer Straße" angelegt werden muss.
Den neuen Fahrplan können Sie  <hier>  herunterladen. Das neue Faltblatt können Sie  <hier>  herunterladen.

Wir hoffen, dass Sie trotz dieser Veränderungen dem CityBus treu bleiben und ihn weiterhin intensiv nutzen.


Änderungen beim CityBus durch Baumaßnahmen
1) Linie A
Mahlower Straße:
Seit Ende September 2008 ist die L.-Herrmann-Straße im Bereich der Parkplatz-Einmündung "Netto"-Supermarkt eine größere Baustelle. Ab Parkplatz-Einfahrt ist die Straße voll gesperrt, da daran unmittelbar anschließend eine großzügige Querungshilfe angelegt wird. Aus diesem Grunde ist die Linienführung des CityBus A verändert:
Er fährt ab S Teltow-Stadt weiter über die Mahlower Straße, anschließend über die G.-Sandtner-Straße bis zur J.-Schehr-Straße. Von dort erfolgt die Fahrt wieder auf dem angestammten Weg.
Während dieser Zeit werden die regulären Hst. "L.-Herrmann-Straße" und "J.-Schehr-Straße" nicht bedient, stattdessen hält der Bus an der Hst. "G.-Sandtner-Straße" und an einer Behelfs-Hst. "G.-Sandtner./Ecke J.-Schehr-Straße".

2) Linie B
Ruhlsdorfer Straße:
Nach zwischenzeitlichen Gesprächen einigten sich die Berliner Wasserbetriebe, die Teltower Stadtverwaltung und die HVG darauf, den Linienbusverkehr, der durch den CityBus B erfolgt, in vollem Umfang fortzusetzen. Nachdem sich der Beginn der Bauarbeiten aus verschiedenen Gründen bis zum 29.05.2008 verzögert hatte, verläuft der Busverkehr auch in Süd-Nord-Richtung relativ normal, denn in Höhe des Sputendorfer Weges wurde von der HVG eine funkgesteuerte Ampel eingerichtet, die dem Bus von Süden kommend den Weg nach Norden freischaltet. Nach Verlassen des etwa 50m langen Bereiches wird diese Richtung wieder gesperrt, und der Verkehr läuft bis zum Eintreffen des nächsten Busses der Linie B weiterhin nur in Nord-Süd-Richtung. Wir möchten noch auf das strenge Verbot hinweisen, dass es anderen Fahrzeugführern untersagt, sich an den Bus "anzuhängen und mitzuschwimmen". Auf Grund erheblicher Verzögerungen im Baugeschehen wird diese Lösung mindestens bis Ende Februar 2009 bestehen bleiben.  


Wir bleiben für Sie am Ball !!! Besuchen Sie auch unser Nahverkehrs-Forum unter  <http:/nahverkehr.bit-ev.de/> .
Weitere Informationen zum CityBus, vor allem im Hinblick auf die Einbettung in den gesamten Teltower ÖPNV, finden Sie auch <hier>.


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