2. Kirschblütenfest am Grenzstreifen Sigridshorst -
Umweltinitiative "Teltower Platte" Lichtenrade und B.I.T. waren Gastgeber (11.05.2003)

Rund 1.400 Kirschbäume und -sträucher von insgesamt 8.249 säumen den ehemaligen Grenzstreifen zwischen Berlin-Lichterfelde und Teltow bzw. Osdorf/Heinersdorf.
Am 5. Mai 2002 bildeten die leuchtend rosa strahlenden Blüten die Kulisse für das 1. Japanische Kirschblütenfest, das auf Initiative der Lichtenrader Umweltinitiative "Teltower Platte" (UI) unter Mitwirkung der B.I.T. und der Stadtverwaltung Teltow zelebriert wurde. In diesem Rahmen wurde ein großer Gedenkstein mit einer Bronzetafel enthüllt, der an die Spende der Kirschbäume durch das japanische Volk anlässlich des Falls der Berliner Mauer im Jahre 1989 erinnert. Diese Aktion hatte seinerzeit die TV Asahi Group initiiert, durch die für die Pflanzung der Kirschbäume spontan ca. 1 Mio EUR zusammenkamen. Der extra angereiste Vizepräsident der Asahi TV, Herr Ozawa, sowie Angehörige der japanischen Botschaft wohnten der Enthüllung bei und konnten sich vom guten Zustand der wohl längsten Kirschbaum-Allee in Berlin-Brandenburg überzeugen.
Mit dem 2. Kirschblütenfest am 04. Mai 2003, das wiederum in Sigridshorst, Höhe Hagenstraße, am Schnittpunkt der Kreisgrenzen von Teltow-Fläming, Potsdam-Mittelmark und Berlin um 14.30 Uhr begann, wurde die Veranstaltung von 2002 mit großem Erfolg fortgesetzt. Damit ist der Grundstein für eine hoffentlich fortgesetzte Tradition gelegt, die einen kleinen Beitrag zur deutsch-japanischen Völkerverständigung leisten soll.
Der Einladung der UI und der B.I.T. waren ca. 1000 Gäste aus der nahen und weiteren Umgebung, darunter eine große Anzahl japanischer Bürger, zu einem gemütlichen Picknick bei strahlendem Sommerwetter gefolgt. Die Veranstaltung wurde durch Grußworte des Leiters der UI, Herrn Mohn, die Fraktionsvorsitzende der B.I.T., Frau Dr. Fanter, sowie den Teltower Bürgermeister, Herrn Schmidt, und den Korrespondenten von TV Asahi Berlin, Herrn Terasaki, eröffnet.
Vor der Blütenpracht der Zierkirschen sorgte u.a. die Gruppe Lasankan mit traditionellen japanischen Tänzen für fernöstliches Flair. Für das leibliche Wohl sorgten japanische Gäste und die BürgerInitiativen, deren Vorräte auf Grund des großen Besucheransturms schnell zur Neige gingen. Die BürgerInitiativen und die Teltower Gruppe der AGENDA 21 informierten die Besucher außerdem ausführlich über ihre bisher geleistete Arbeit, insbesondere im Hinblick auf ihre Aktivitäten zur Erhaltung und Kultivierung des ehemaligen Grenzstreifens und des Berliner Mauerweges.
Gegen 17.30 Uhr wurde die harmonisch verlaufene Veranstaltung beendet, nicht ohne sich auf eine Fortsetzung im Jahre 2004 zu verständigen.

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